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Eintracht: Samstag geht‘s zum Vorbild Augsburg

Fußball-Bundesliga Eintracht: Samstag geht‘s zum Vorbild Augsburg

Auf nach Augsburg! Samstag (15.30 Uhr) spielt die Eintracht zum ersten Mal in der Fußball-Bundesliga gegen den FC - und die Schwaben könnten als Vorbild für den Aufsteiger dienen. Denn sie wissen, wie man den Klassenerhalt noch packt, obwohl man bereits als abgestiegen gilt…

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Die Puppen tanzen weiter durch die Bundesliga: Vorbild Augsburg hielt nach desaströser Hinrunde noch die Klasse - Domi Kumbela (li.) und die Eintracht hätten nichts gegen eine Nichtabstiegs-Party.

Quelle: Imago 13622431/15003449

2011 schaffte Augsburg zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte den Sprung in die 1. Liga. In den beiden folgenden Spielzeiten stand der FC nach der Hinrunde immer auf einem Abstiegsplatz. Doch beide Male konnten sich die Schwaben retten - und das, obwohl in der vergangenen Saison nur neun Punkte nach 17 Spieltagen auf dem Konto standen. So eine Aufholjagd hatte es zuvor in der Bundesliga-Historie noch nie gegeben.

„Ich weiß, ich war dabei“, erklärt Torsten Oehrl schmunzelnd. Für den Angreifer ist die Fahrt in den Süden eine Reise in die Vergangenheit. Erst vor der Saison war er nach drei Jahren in Augsburg zurück an die Hamburger Straße gewechselt. Zuvor hatte der 27-Jährige in 78 Spielen für den FC immerhin 14 Tore erzielt und zehn Vorlagen gegeben.

Doch das soll morgen keine Rolle spielen. „Wir haben noch zwei Spiele bis zur Winterpause. Wir werden alles in die Waagschale werfen, um sie erfolgreich zu gestalten“, so Oehrl, der erst vergangenes Wochenende gegen Hertha (0:2) sein Comeback in der Startelf gegeben hatte.

Neun Punkte nach 17 Spielen - die Augsburger Marke können die Blau-Gelben noch knacken. Zurzeit haben sie acht Zähler auf dem Konto. Doch der FC ist inzwischen nicht mehr das Team der vergangenen Jahre, sondern hat einen Schritt nach vorn gemacht, steht auf Platz neun in der Tabelle - eine Entwicklung, die durchaus Vorbildcharakter haben kann für die Eintracht.

tik

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