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Eintracht: Neuer Mut durch neue Mentalität

Eintracht Braunschweig Eintracht: Neuer Mut durch neue Mentalität

Das 1:1 im Derby gegen den VfL Wolfsburg und seine Folgen - tabellarisch war‘s für den Braunschweiger Fußball-Bundesligisten ein Rückschlag, denn der Rückstand aufs rettende Ufer ist größer geworden. Doch aus dem Spielverlauf können die Blau-Gelben auch neuen Mut schöpfen.

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Die zurückliegenden drei Partien: Sowohl gegen Gladbach (l.) als auch in Stuttgart (M.) und zuletzt im Derby gegen Wolfsburg (r.) gerieten die Blau-Gelben in Rückstand, konnten jedoch jeweils noch einen Punkt retten - Ermin Bicakcic (u. mit Marcel Correia) und Co. haben eine Jetzt-erst-recht-Mentalität entwickelt.

Quelle: Photowerk (sp/2)/dpa/Imago

Denn am Samstag zeigte sich mal wieder: Der Charakter der Mannschaft ist top. Zum dritten Mal in Folge geriet die Eintracht in Rückstand, zum dritten Mal steckte sie nicht auf und holte immerhin einen Punkt. Im Heimspiel gegen den HSV im Februar hatte der Aufsteiger ein 0:1 sogar noch in einen 4:2-Sieg drehen können. Das gelang der Elf von Coach Torsten Lieberknecht gegen den VfL zwar nicht - doch der Ausgleich durch Karim Bellarabi war ein wichtiges Zeichen im Abstiegskampf.

„Wir haben wieder nicht verloren, wir haben wieder einen Rückstand aufgeholt. Das spricht doch alles für die Mannschaft“, sagt Marcel Correia. Gleichzeitig weiß der Innenverteidiger jedoch auch, dass die Blau-Gelben schnellstmöglich auch wieder dreifach punkten müssen. Denn der Abstiegskampf geht in die entscheidende Phase. Jede Woche kann der Rückstand so weit anwachsen, dass er nur noch schwer aufzuholen ist.

Aber die Braunschweiger bleiben ruhig. Von Panik keine Spur, dafür herrscht trotz allem Entschlossenheit vor. „Wir haben eine Jetzt-erst-recht-Mentalität entwickelt“, erklärt Correia. „Und das wollen wir Woche für Woche zeigen.“ Da würde es helfen, wenn der Aufsteiger nicht jedes Mal einem Rückstand hinterherlaufen müsste und selbst mal wieder in Führung gehen würde. Die nächste Chance dafür gibt‘s am Samstag beim FC Schalke 04.

tik

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