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Eintracht: Mit Leidenschaft den Liga-Dino erlegen

Fußball-Bundesliga Eintracht: Mit Leidenschaft den Liga-Dino erlegen

Gewinnen - egal wie: Das ist das Motto für Braunschweigs Bundesliga-Fußballer für das Kellerduell am Samstag (15.30 Uhr) gegen den Hamburger SV. „Wie wir die drei Punkte holen, ist mir ganz egal“, sagt Eintracht-Verteidiger Ken Reichel. Klar ist: Jetzt müssen die Blau-Gelben ihr Kämpferherz rausholen!

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Die Dinosaurier werden immer trauriger: Die Eintracht will mit Leidenschaft den Bundesliga-Dino HSV besiegen.

Quelle: Photowerk (sp)

Reichel hat selbst zwei Jahre lang von 2005 bis 2007 für die HSV-Reserve in der Regionalliga gespielt, ehe er nach Braunschweig wechselte. Doch am Samstag kennt er kein Mitleid mit dem Bundesliga-Dino, der als Vorletzter ebenfalls um den Klassenerhalt kämpft. „Es wäre zwar schon schön, wenn der HSV in der Bundesliga bleibt“, erklärt der 27-Jährige, der aber im gleichen Atemzug versichert: „Für die Partie am Samstag spielt das keine Rolle.“

Für die Eintracht ist es fast die letzte Chance, wenn der Aufsteiger bis zum Ende um den Klassenerhalt mitspielen möchte. Hamburg kommt zwar verunsichert, hat mit Rafael van der Vaart oder Hakan Calhanoglu aber Spieler mit großer individueller Qualität.

Dem wollen die Blau-Gelben ein gutes Kollektiv entgegensetzen - und viel Kampf. „Wir müssen über die Zweikämpfe und die Leidenschaft kommen“, fordert Reichel. „Ob wir guten oder schlechten Fußball spielen, ist doch egal. Es zählen nur die drei Punkte!“

Hätte der Aufsteiger die im Sack, wäre er wieder voll dabei im Rennen um den Klassenerhalt - und könnte mit neuer Hoffnung eine Woche später nach Nürnberg fahren. „Das Spiel ist schon sehr, sehr wichtig. Mit einem Sieg könnten wir neue Luft schnuppern“, so Reichel. Und bei einer Niederlage? „Damit beschäftigen wir uns gar nicht.“

tik

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Eintracht Braunschweig
Optimist: So wie dem späteren Braunschweiger Uwe Zimmermann (l.) 1989 mit Waldhof der Klassenerhalt doch noch gelang, so will es auch Torsten Lieberknecht noch schaffen.

Langsam wird‘s für Braunschweigs Bundesliga-Fußballer richtig eng im Abstiegskampf, morgen (15.30 Uhr) muss gegen den Hamburger SV ein Sieg her. Die meisten Kritiker haben die Eintracht bereits abgeschrieben. Dabei gibt es Beispiele, die den Blau-Gelben Mut machen können.

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