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Eintracht: Lieberknecht will angreifen

Eintracht Braunschweig Eintracht: Lieberknecht will angreifen

Braunschweig. Zu den Aufstiegsfavoriten zählt sich Eintracht Braunschweigs Coach Torsten Lieberknecht vor dem Zweitligastart nicht. Oben angreifen will Fußball-Zweitligist nach dem Umbruch aber allemal.

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Will oben angreifen: Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht.

Quelle: A

Beim früheren Erstligisten fand ein Umbruch statt. Viele altgediente Spieler, die die gesamte Entwicklung unter Lieberknecht von der 3. Liga bis in die Bundesliga und wieder zurück in die 2. Liga mitgemacht haben, sind weg oder nur noch auf Abruf verfügbar. Auch Leistungsträger wie Havard Nielsen sind nicht mehr da.

„Gefühlt ist es ein Neuanfang“, meint Lieberknecht. So ganz zufrieden mit dem Kader ist der Eintracht-Coach aber noch nicht: „Wir haben eine Mannschaft, die in der Breite noch die eine oder andere Qualitätsauffrischung bräuchte.“

Bis Ende August soll sich im Bereich Abwehr und Mittelfeld noch was tun. Dennoch scheint der Kader ausgewogener zu sein als in der Vorsaison. In dieser war die Hierarchie etwas durcheinandergeraten, weil ehemalige Führungsspieler wie Dennis Kruppke und Deniz Dogan kaum noch auf dem Platz standen.

„Wir haben eine sehr schlagkräftige Mannschaft, die diesen Neuanfang erfolgreich gestalten kann“, sagt Lieberknecht. Dass die Blau-Gelben oben angreifen wollen, lässt der Coach zwischen den Zeilen anklingen. Lieberknecht: „Fakt ist: Wir wollen ehrgeizig sein. Und das bedeutet, dass man bestmöglich abschneiden will.“ Um ganz vorne angreifen zu können, muss aber eine Frage geklärt werden: Wer soll die Tore schießen?

Beim Umbruch haben etliche Spieler den Klub verlassen, die zuletzt für Treffer verantwortlich waren. Der dänische Sturm-Zugang Mads Hvilsom kam erst spät und braucht wohl noch Zeit. Auch Lieberknechts „Stürmer Nummer eins“, Emil Berggreen, stieß wegen der U21-EM erst spät dazu. Und ob der Däne überhaupt bleibt, wird wegen des anhaltenden Interesses des Bundesligisten Hamburger SV immer wieder infrage gestellt.

Offenbar hat auch Berggreen selbst großes Interesse an einem Wechsel in die erste Liga. Davon will Lieberknecht aber nichts wissen: „Emil ist ein Pfundskerl, der weiß, dass er hier mehr als gebraucht wird und alle Hoffnungen auf ihm ruhen. Auch die Fans hoffen, dass er bleibt - und das wird er auch.“ Der Coach will den Angreifer auf keinen Fall gehen lassen.

dpa

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