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Eintracht: Hellwach und konzentriert gegen Bayer

Eintracht Braunschweig Eintracht: Hellwach und konzentriert gegen Bayer

Heute steht die nächste Runde im Duell David gegen Goliath an: Um 15.30 Uhr ist mit Bayer Leverkusen der Tabellendritte der Fußball-Bundesliga zu Gast bei der Braunschweiger Eintracht. Die Ausgangslage ist klar, alles andere als eine weitere Pleite wäre für Blau-Gelb ein Erfolg.

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Sein Einsatz wackelt noch: Karim Bellarabi (am Ball) würde gegen seinen Stammverein Bayer Leverkusen heute gerne mitmischen und absolvierte nach seiner Zerrung gestern auch das Abschlusstraining, doch die Entscheidung fällt kurzfristig.

Quelle: Photowerk (sp)

Doch vielleicht liegt darin die Chance. In Dortmund (1:2) und gegen Schalke (2:3) hat der Aufsteiger bewiesen, dass er gegen Topteams nicht ganz chancenlos ist. Je größer die Außenseiterrolle, umso leichter tun sich die Braunschweiger ganz offenbar. Vielleicht weil die Konzentration höher ist? „Wir müssen gegen Leverkusen von Beginn an hellwach sein. Uns darf nicht das passieren, was uns in Mainz passiert ist“, erklärt Coach Torsten Lieberknecht. Da hatten die Blau-Gelben bereits in der achten Minute das 0:1 kassiert.

Doch die Partie ist vergessen, abgehakt, aufgearbeitet. Gegen Bayer soll vieles besser werden, vor allem in der Abwehr. Mehr als die 23 Gegentreffer der Eintracht hat keine andere Mannschaft kassiert. „Das Ziel muss sein, die Null hinten über einen längeren Zeitraum zu halten“, sagt Lieberknecht, „denn dann sind wir auch in der Lage, uns Chancen zu erspielen und zu nutzen.“ Dazu brauchen die Blau-Gelben gegen den Champions-League-Starter aber eine fast fehlerfreie Leistung. „Denn Leverkusen ist in der Lage, jeden kleinen Fehler sofort auszunutzen“, weiß der Coach um die Bayer-Stärken.

Ob Lieberknecht dabei heute auf Karim Bellarabi zurückgreifen kann, entscheidet sich erst kurzfristig. Immerhin: Nach seiner Zerrung konnte der Flügelflitzer gestern das Abschlusstraining wieder komplett mit der Mannschaft absolvieren.

tik

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