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Gegen Düsseldorf „noch einmal alles herausholen“

Eintracht Braunschweig Gegen Düsseldorf „noch einmal alles herausholen“

Braunschweig. Wenn die Eintracht beim Saisonfinale am Sonntag (15.30 Uhr) die Fortuna aus Düsseldorf im heimischen Stadion empfängt, rechnet Löwen-Coach Torsten Lieberknecht nicht mit einer Punkteteilung.

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Niederlage: Phil Ofosu-Ayeh (links) und die Eintracht verloren in Hinspiel mit 0:1 bei Fortuna Düsseldorf.

Quelle: Foto: dpa

„Düsseldorf wird auf Sieg spielen. Das machen wir jedoch auch“, sagte er am Freitag in der Pressekonferenz.

Dass die Fortuna auf Unentschieden spiele, um den einen noch fehlenden Punkt zum sicheren Klassenerhalt zu ergattern, glaubt Lieberknecht nicht. Er lobte sein Gegenüber: „Friedhelm Funkel ist ein renommierter Trainer. Unter ihm konnte der Absturz in die 3. Liga abgewendet werden. Also eigentlich haben sie es geschafft.“ Aber: „Meine Jungs werden alles versuchen, um vor den eigenen Fans den Dreier einzufahren. Aufgrund der speziellen Konstellation der Tabelle macht solch eine Begegnung natürlich auch Spaß und sorgt für Spannung.“

Motivationen für einen Sieg gebe es reichlich. „Ein Punkt ist, dass wir das Hinspiel 0:1 verloren haben. Zweimal möchte man in einer Saison nicht gegen einen Gegner verlieren“, betonte der Trainer. Für ihn sei Düsseldorf „eine absolute Top-Mannschaft in der 2. Bundesliga, unabhängig vom jetzigen Tabellenstand. Der Kader ist mit Erstliga-Spielern gefüllt“. Lieberknecht setzt auf eigene Qualitäten: „Wenn die Mannschaft ihre Mentalität als Team abruft und alles in die Waagschale wirft, dann können wir gegen sehr gute Gegner auch bestehen“, ist der 42-Jährige überzeugt.

Die personelle Situation bei der Eintracht sei immer noch sehr angespannt. Saulo Decarli fehle bekannterweise rotgesperrt. Max Sauer sei weiterhin angeschlagen und im Donnerstags-Training kam ein weiterer „Schreckmoment“ hinzu. „Mirko Boland ist umgeknickt und hatte nach der Einheit Schmerzen im Sprunggelenk. Da werden wir abwarten müssen, hinter ihm steht ein Fragezeichen für Sonntag. Wir jammern jedoch nicht, das haben wir die komplette Saison über nicht gemacht“, stellte Lieberknecht klar.

jti

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