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Eintracht Braunschweig marschiert vorweg

Fußball - 2. Liga Eintracht Braunschweig marschiert vorweg

Braunschweig. Einsatz und Moral stimmen. Dieses Fazit zog Eintracht Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht nach drei Spielen innerhalb von sieben Tagen mit zwei Heimsiegen und einer Niederlage beim Erstligaabsteiger VfB Stuttgart.

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Streicheleinheiten: Der Torschütze Domi Kumbela (Mitte) wird von seinen Mannschaftskollegen gefeiert

Quelle: dpa

„Wir sind an die physischen Grenzen gegangen. Wir haben in dieser Englischen Woche aber auch gemerkt, dass wir immer dagegenhalten konnten und haben von der Kraft her nicht abgebaut“, lautete Lieberknechts Resümee. Nach dem 2:1-Heimsieg über Fortuna Düsseldorf stehen die Löwen mit 18 Punkten nach sieben Spieltagen an der Tabellenspitze und weisen den viertbesten Start in der Geschichte der 2. Liga auf. Alle drei Vorgänger der Eintracht stiegen übrigens am Saisonende auf.

Nach der ersten Saisonniederlage unter der Woche in Stuttgart hatte Trainer Lieberknecht von seinem Team gefordert, diese verlorene Begegnung sofort aus den Köpfen zu verbannen und sich einzig auf das Duell mit Fortuna Düsseldorf zu fokussieren. Mission gelungen. Beim 2:1-Erfolg über die Fortunen am Freitagabend mit Toren von Domi Kumbela (30. Minute) und Ken Reichel (33.) zeigte die Heimmannschaft eine ordentliche Gesamtleistung.

Dementsprechend zufrieden zeigte sich Lieberknecht: „Die Vorgaben, die Niederlage in Stuttgart direkt nach dem Spiel abzuhaken und den Fokus sofort auf Düsseldorf zu legen, haben die Jungs gut umgesetzt und mit dem Sieg die richtige Reaktion gezeigt. Die Leidenschaft sowie die Bereitschaft, an die physischen Grenzen zu gehen, waren bei allen vorhanden. Das ist auch eine Frage der Moral.“

Eine Personalie hob Lieberknecht nach der Partie besonders hervor und lobte die Einstellung von Keeper Jasmin Fejzic. So präsentierte sich der Eintracht-Torhüter einmal mehr als sicherer Rückhalt, wenn er gefordert wurde, obwohl er zuvor nur selten sein Können zeigen musste. „Wir lassen wenige Torchancen zu. Der Torhüter muss trotzdem stets mit höchster Konzentration bei der Sache sein. Das macht Jasi wirklich gut. Auch gegen Düsseldorf zeigt er eine sensationelle Parade und verhindert dadurch, dass der Anschlusstreffer für die Fortuna bereits früher fällt“, so Lieberknecht.

Und auch Eintracht-Kapitän Marcel Correia, nach einer schweren Sprunggelenksverletzung erstmals seit langer Zeit wieder in der Startelf, zeigte sich zufrieden mit dem Auftritt des Teams und seiner Rückkehr. „Ich bin einfach froh, wieder auf dem Platz stehen zu dürfen nach langen sechs Monaten. Es war schön, das Kribbeln zu spüren und in den Tempel einzulaufen, auch wenn mir zum Ende hin noch etwas die Kraft gefehlt hat“, sagte Correia.

von Markus Beims

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