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Die passende Antwort! 2:1 gegen Fortuna Düsseldorf

Eintracht Braunschweig Die passende Antwort! 2:1 gegen Fortuna Düsseldorf

Braunschweig. Das war genau die Reaktion, die die Fans sehen wollten: Drei Tage nach der ersten Saisonniederlage in Stuttgart unter der Woche ist Tabellenführer Eintracht Braunschweig wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt.

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Jubel mit Verbeugung: Torschütze Domi Kumbela.

Quelle: dpa (2)

Dank eines Doppelschlags von Domi Kumbela und Ken Reichel in der 30. und 33. Minute bekamen die „Blau-Gelben“ gestern Abend ihr Heimspiel der 2. Bundesliga gegen emsig ackernde Fußballer von Fortuna Düsseldorf in den Griff und gewannen am Ende verdient mit 1:2. Damit bleibt Braunschweig souverän an der Tabellenspitze und hat derzeit fünf Punkte Vorsprung vor dem VfB Stuttgart, der in Bochum nur zu einem 1:1 kam.

Phänomen Kumbela: Es war gefühlt erst der dritte Ballkontakt des Stürmers binnen einer halben Stunde, mit dem er die „Löwen“ in Führung schoss. Wobei es eher ein Stochern war. Nach Freistoß von Nik Omladic aus dem Halbfeld nahe der Grundlinie köpfte Kumbela im Düsseldorfer Fünfmeterraum zunächst einen Verteidiger an, setzte sofort nach und spitzelte den Ball zum 1:0 über die Linie.

Den Freistoß hatte Innenverteidiger Alexander Madlung verursacht. Der gebürtige Braunschweiger wirkte etwas übermotiviert – und sah prompt Gelb. Mit einem Hackentrick (68.) hatte Madlung die beste Torchance der Gäste in der zweiten Hälfte.

Linksfuß und Standardspezialist Omladic servierte auch zum 2:0. Diesmal wurde sein Freistoß zunächst abgewehrt, fiel allerdings Reichel genau vor die Füße. Der zog aus 20 Metern Entfernung volley mit links ab und knallte die Kugel unhaltbar für Keeper Michael Rensing in die Düsseldorfer Maschen. „Spitzenreiter, Spitzenreiter“ und „Europapokal“ skandierten die bestens gelaunten Braunschweiger Fans in der Folgezeit.

Braunschweigs Ken Reichel (M) jubelt nach seinem Tor zum 2:0.

Nach der Pause gaben die Düsseldorfer zunächst mehr Gas. Folgerichtig kamen sie durch den eingewechselten Jerome Kiesewetter zum 1:2-Anschlusstreffer (78.), der einfach nicht richtig angegriffen worden war. Kurz zuvor war Braunschweigs Innenverteidiger Dicarli mit einem spektakulären Fallrückzieher dicht vor dem Tor gescheitert. Rensing zeigte einen Riesen-Reflex.

„Löwen “-Trainer Torsten Lieberknecht hatte mit Nyman und Correia für Boland und Baffo zwei neue Spieler gebracht und das bisherige 3-5-2 ad acta gelebt. Es war kein Hurra-Fußball, aber so spielt eben eine Spitzenmannschaft: Die Braunschweiger hatten die Partie mit ihrer kompakten 4:4:2-Taktik gegen eine fast auf Augenhöhe spielende Fortuna im Griff. Die Defensive stand stabil, und vorn wurde eiskalt zugeschlagen.

„Braunschweig hat ein gutes Spiel gemacht“, sagte Düsseldorfs Abwehrchef Alexander Madlung bei Sky.

So war am Ende nur eine Frage offen: Wann verlängert Lieberknecht seinen Vertrag? Bei seiner Antwort eierte er rum, ließ aber durchblicken: „Mein Wunsch ist es.“ Aber alle Entscheidungsträger müssen den Weg auch in Zukunft mitgehen, die Qualität der Mannschaft noch weiter zu steigern. Auf dem richtigen Weg aber scheint die Eintracht.

Eintracht Braunschweig: Fejzic - Correia (70. Baffo), Decarli, Valsvik, K. Reichel - Moll, Schönfeld - Omladic, Hernández - Kumbela (85. Biada).

von Andreas Kreth
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