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Eine offene Rechnung mit Werder

Eintracht Braunschweig Eine offene Rechnung mit Werder

Der Neustart rückt näher: Am Sonntag (15.30 Uhr) ist die Eintracht zum Rückrunden-Auftakt der Fußball-Bundesliga zu Gast bei Werder Bremen. Mit den Hanseaten hat der Aufsteiger noch eine Rechnung offen - denn sie hatten den Blau-Gelben Anfang August das Comeback in der Liga ordentlich vermiest.

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So sah‘s am 10. August vergangenen Jahres an der Hamburger Straße aus: Werder (v. l. Zlatko Junuzovic, Theodor Gebre Selassie, Assani Lukimya) jubelte, während die Blau-Gelben enttäuscht vom Platz schlichen.

Quelle: Photowerk (cc)

Über 28 Jahre lang hatte die Eintracht auf die Rückkehr in die Bundesliga warten müssen - und dann gab‘s zum Auftakt vor ausverkauftem Haus ein bitteres 0:1 gegen Bremen. Bitter auch, weil der Aufsteiger gut mitgehalten hatte und das Tor kurz vor Schluss eher zufällig nach einem Befreiungsschlag fiel. Und während die Braunschweiger danach drei Pleiten in Folge kassierten, gab‘s für Werder zwei Siege. Wie die Saison wohl verlaufen wäre, wenn die Eintracht nicht gleich im ersten Spiel die erste Pleite kassiert hätte?

Mit solchen Fragen beschäftigt sich Coach Torsten Lieberknecht allerdings nicht. Auch von einer möglichen Revanche oder gar Rache will der 40-Jährige nichts wissen: „Davon bin ich weit weg. Aber es wäre damals möglich gewesen, etwas mitzunehmen.“ Am Sonntag gibt’s die zweite Chance. Und für beide Teams wäre ein guter Start sehr, sehr wichtig. Für den Aufsteiger als Schlusslicht sowieso, aber auch Werder braucht als Tabellenelfter noch Punkte für den Klassenerhalt.

Die Eintracht-Profis wollen auf jeden Fall zeigen, was sie in dem halben Jahr seit der Auftaktpleite gegen Bremen gelernt haben. „Wir hatten eine richtig gute Vorbereitung“, so Lieberknecht, „die Mannschaft ist bereit, das auf dem Platz zu machen, was wir uns alle erhoffen.“ Schon in der Hinrunde war zu erkennen, dass sich das Team stetig verbessert - aber geht das schnell genug? „Die Entwicklung verläuft möglicherweise im Schneckentempo“, sagt der Coach schmunzelnd, „aber vielleicht bekommt die Schnecke ja noch den Turbo...“

tik

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