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Ein Derby? Lieberknecht widerspricht Hecking

Fußball-Bundesliga Ein Derby? Lieberknecht widerspricht Hecking

Für Dieter Hecking ist die Sache klar: „Natürlich ist das ein Derby“, hatte der Wolfsburger Coach vor dem Gastspiel des VfL heute (15.30 Uhr) beim Braunschweiger Fußball-Bundesligisten erklärt (AZ/WAZ berichtete). Doch sein Gegenüber sieht das anders: Torsten Lieberknecht widerspricht Hecking.

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Viel los beim Abschlusstraining: Der Eintracht-Kader ist gut gefüllt.

Quelle: Photowerk (cc)

Derby oder Nachbarschaftsduell - für den Eintracht-Coach ist das ebenso wenig eine Frage. „Da ich selbst auch Fan dieses Vereins bin, für den ich arbeite, denke ich auch so. Die Leute hier wissen, dass es für sie nur ein Derby gibt“, so Lieberknecht. Und das sei nun mal gegen Hannover 96. Der 40-Jährige spricht beim Spiel gegen den VfL von einem „Prestigeduell aufgrund der unmittelbaren Nähe der beiden Vereine“.

Da nun auch die Begrifflichkeiten geklärt sind, zum Sportlichen. Die Trainingseinheiten stimmen den Trainer optimistisch: „Die Spieler haben sich sehr fokussiert gezeigt.“ Auf und neben dem Platz. Lieberknecht: „Es hat mich interessiert, wie die Spieler auch öffentlich mit diesem Prestigeduell umgehen. Sie sind sehr sachlich geblieben, haben keine künstlichen Kampfansagen an den Gegner gerichtet.“

Mit welcher Startelf die Blau-Gelben ins Rennen gehen, wollte der Coach noch nicht verraten. Wahrscheinlich wird Mirko Boland nach abgesessener Gelb-Sperre zurück ins Team rutschen und entweder Marc Pfitzner oder Norman Theuerkauf verdrängen. Weil bis auf die Langzeitverletzten alle wieder fit sind, „werde ich dem einen oder anderen Spieler weh tun müssen“, weiß Lieberknecht.

tik

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