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Drei Sechser: Lieberknechts Taktikplan ist „gut gelungen“

Eintracht Braunschweig Drei Sechser: Lieberknechts Taktikplan ist „gut gelungen“

Dass die Braunschweiger Bundesliga-Fußballer mehrere Systeme beherrschen, war schon länger bekannt. Beim 0:1 gegen Bremen am Samstag kam ein weiteres dazu: Coach Torsten Lieberknecht schickte seine Profis in einem 4-3-2-1 aufs Feld.

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Die Eintracht im Tannenbaum-System: Kevin Kratz (am Ball) war einer von drei Sechsern, die Braunschweigs Coach Torsten Lieberknecht (l.) gegen Bremen aufs Feld schickte.

Quelle: Sebastian Preuß

Mit Marc Caligiuri, Norman Theuerkauf und Kevin Kratz sollten gleich drei Sechser die Aktivitäten von Aaron Hunt und Co. einbremsen. Und dass klappte auch ordentlich, zumindest ließ die Eintracht nicht viele Werder-Chancen zu. „Wir wollten damit das Bremer Zentrumsspiel in Schach halten. Ich denke, dass uns das gut gelungen ist“, erklärte Lieberknecht zufrieden.

Zuletzt hat er seine Mannen häufiger im 4-4-2 aufs Feld geschickt, auch ein 4-1-4-1 wurde häufiger gespielt. „Aber wir sind ja flexibel, haben schon in jeder Formation ordentliche Spiele abgeliefert“, sagte Dennis Kruppke. Der Kapitän verriet: „Wir haben das System unter der Woche im Training eingeübt.“ Das dürfte der Grund gewesen, warum die Blau-Gelben am Donnerstag und Freitag zweimal unter Auschluss der Öffentlichkeit trainiert hatten.

Nicht nur die Systemfrage war im Vorfeld offen gewesen, auch im Tor hatte sich Lieberknecht nicht festlegen wollen. Gegen Bremen bekam Marjan Petkovic den Vorzug vor Daniel Davari. Und bis auf einen Wackler beim Freistoß von Mehmet Ekici, als er den Ball nicht sofort festhalten konnte, bot der Routinier eine solide bis gute Leistung. Die Frage, ob Petkovic jetzt die Nummer 1 bleibt, ist damit aber noch nicht geklärt. Denn Lieberknecht hatte bereits angekündigt, einen „außergewöhnlichen Weg“ gehen zu wollen.

tik

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