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Dogan: Gut in Form, aber Samstag draußen

Eintracht Braunschweig Dogan: Gut in Form, aber Samstag draußen

Die Eintracht und ihre Innenverteidiger: Für das Erstrunden-Match im DFB-Pokal am Samstag (15.30 Uhr) beim Oberligisten Bremer SV muss der Fußball-Zweitligist wieder umstellen. Denn Deniz Dogan sitzt noch eine Rot-Sperre ab.

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Zwangspause: Eintracht-Verteidiger Deniz Dogan (r.) überzeugte zwar zuletzt beim Sieg gegen Heidenheim, muss aber nach der Roten Karte aus der Vorsaison (l. Bild) am Samstag im Pokal passen.

Quelle: dpa / Imago

Die Braunschweiger Fans würden das Datum sicher lieber vergessen: In der Vorsaison schied ihr Klub am 4. August 2013 als Bundesligist beim damaligen Zweitligisten Arminia Bielefeld aus. Und Dogan, ausgerechnet der Routinier, verlor in der Nachspielzeit die Beherrschung, leistete sich eine Tätlichkeit gegen Gegenspieler Tom Schütz. Für zwei Pokalspiele wurde der 34-Jährige gesperrt, verpasst damit im Falle des Weiterkommens am Samstag auch die zweite Runde, die Ende Oktober stattfinden wird.

Dabei ist Dogan momentan richtig gut in Form. Beim 3:0 am Samstag gegen Heidenheim agierte er neben Marcel Correia in der Abwehrzentrale nahezu fehlerfrei. Von Altersmüdigkeit ist bei dem gebürtigen Lübecker keine Spur. „Ich habe ein junges Team um mich herum, vielleicht hält mich das ja jung“, sagt Dogan schmunzelnd. Eine Sache stört den Verteidiger aber ein wenig: die große Euphorie, die nach vier Punkten zum Start aufgekommen ist. „Nach zwei Spielen kann man doch noch gar nichts sagen“, tritt er auf die Bremse. „Vier Zähler sind in Ordnung - aber wir wollen immer so viele wie möglich holen.“

Am Samstag geht‘s jedoch nicht um Punkte, sondern nur ums Weiterkommen. Und Trainer Torsten Lieberknecht steht vor der großen Frage: Wer ersetzt Dogan? Neuzugang Saulo Decarli (muskuläre Probleme) macht zwar Fortschritte, die Chancen auf einen Einsatz in Bremen sind jedoch gering. Damit steht Matthias Henn als einziger gelernter Innenverteidiger noch zur Verfügung. Aber auch Rechtsverteidiger Benjamin Kessel könnte in der Zentrale spielen. Gut möglich, dass Lieberknecht gegen den Oberligisten einige Spieler bringt, die bislang nicht viel oder gar keine Einsatzzeit hatten.

tik/ale

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