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Diese Pause kommt gerade recht

Fußball: 2. Liga Diese Pause kommt gerade recht

Die Eintracht in der Mini-Krise: Das 1:2 gegen Bochum am Sonntag war die zweite Niederlage in Folge, nach vier Spieltagen steht der Absteiger auf Platz zwölf der 2. Fußball-Bundesliga. Die Blau-Gelben müssen sich neu sortieren - da kommt die Länderspiel-Pause gerade recht. Jedoch nicht für alle…

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Zum Haareraufen: Vegar Eggen Hedenstad (l.), Havard Nielsen (M.) und die Eintracht wollen in der Länderspiel-Pause neue Kräfte sammeln.

Quelle: Photowerk (sp)

Für Deniz Dogan war die Pleite gegen den VfL besonders bitter, wie schon in der Vorwoche beim 1:2 in Kaiserslautern patzte der Abwehrroutinier bei einem Gegentor. Und erklärte deshalb: „Es ist bitter, dass wir jetzt fast zwei Wochen Pause haben und die Niederlage in der Zeit nicht revidieren können. Dabei wollen wir sie so schnell wie möglich wieder wettmachen.“

Doch die nächste Chance haben die Braunschweiger erst am 13. September, wenn‘s zum starken Aufsteiger RB Leipzig geht - und bis dahin müssen sie einiges aufarbeiten und verbessern. „Wir müssen die Pause nutzen, um neue Energie zu sammeln“, sagte Stürmer Havard Nielsen. Sein norwegischer Landsmann Vegar Eggen Hedenstad sah‘s genauso: „Die Pause kommt zur richtigen Zeit, danach geben wir wieder Gas.“

Dabei ist die Mängelliste gar nicht so lang, schließlich wäre auch gegen Bochum ein Sieg dringewesen. Die Blau-Gelben müssen nur die individuellen Fehler abstellen und im Spiel nach vorn etwas an Präzision zulegen, sowohl im Erspielen als auch im Nutzen von Torchancen. Aber das ist leichter gesagt als getan, vor allem wenn die Unruhe im Umfeld langsam zunimmt.

Doch die Verantwortlichen tun gut daran, sich davon nicht anstecken zu lassen und konzentriert weiterzuarbeiten. „Wir müssen Geduld und Ruhe aufbringen“, sagt Coach Torsten Lieberknecht, „um den Spielern die richtige Wendung zu geben und sie neu zu orientieren.“ Damit aus der Mini-Krise keine handfeste Krise wird…

tik

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