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Die Hoffnung lebt weiter, aber geht was bei Bayer?

Fußball-Bundesliga Die Hoffnung lebt weiter, aber geht was bei Bayer?

Mit dem 3:1-Sieg gegen Mainz im Rücken am Samstag (15.30 Uhr) zu Gast bei Bayer Leverkusen, das sich am Mittwoch mit einem 3:1 in Augsburg aus seiner Krise befreit hat - geht da was für den Braunschweiger Fußball-Bundesligisten? Die Blau-Gelben wollen den Erfolg vom Dienstag jedenfalls nicht überbewerten.

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So klein die Chance auf den Klassenerhalt auch ist, die Eintracht will sie nutzen: Dafür müssen Norman Theuerkauf (M.) und Braunschweig morgen bei Bayer Leverkusen bestehen - und am besten weiter punkten.

Quelle: Photowerk (sp)

Denn ein Blick auf die Tabelle zeigt: Der eigene Sieg war ein Lebenszeichen im Abstiegskampf, ein sehr wichtiges sogar. Aber mehr leider auch nicht. Oder wie es Trainer Torsten Lieberknecht in der ihm eigenen Art ausdrückte: „Unsere Chance ist immer noch sehr klein. Aber wir haben sie jetzt um ein Prozent nach oben angehoben.“ Mittelfeld-Renner Mirko Boland sagte: „Es war ein Sieg, mehr nicht.“

Zumal die Konkurrenz im Tabellenkeller zuletzt ständig punktete, am Samstag spielen mit Freiburg und Nürnberg zwei Abstiegskandidaten auch noch direkt gegeneinander. Und dass man die Ergebnisse der anderen Teams nicht immer ausblenden kann, weiß Lieberknecht: „Wir sperren uns deswegen ja nicht in einen dunklen Keller.“ Für den Coach ist wichtig: „Wir müssen uns dem Ganzen stellen.“

Im Vergleich zu den Konkurrenten haben die Blau-Gelben auch ein schwieriges Restprogramm, unter anderem ist noch der frisch gebackene Meister FC Bayern zu Gast. „Wir wissen, was für ein wahnsinniges Programm das ist“, erklärte Lieberknecht. Und der Gegner am Samstag ist mit Bayer Leverkusen ebenfalls ein Schwergewicht der Bundesliga.

Doch auch wenn der Sieg gegen Mainz nur der erste kleine Schritt in die richtige Richtung war - er gibt neuen Mut. „Wir haben zwar noch nichts geschafft“, so Mittelfeldspieler Damir Vrancic, „aber wenigstens leben wir noch.“

tik/ale

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