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Die Eintracht weckt gute Erinnerungen

Fußball Die Eintracht weckt gute Erinnerungen

Die Eintracht hat ihr Spiel vereinfacht, wie Trainer Torsten Lieberknecht jüngst erklärte - und diese Umstellung zahlt sich immer mehr aus. Das 2:1 in Aue war der vierte Pflichtspiel-Sieg in Folge für den Fußball-Zweitligisten. Und bei einigen werden Erinnerungen wach...

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Balleroberung – und dann geht‘s ab: Ken Reichel (l.), Mirko Boland (gr. Foto, r.) und die Eintracht wecken gute Erinnerungen.

Quelle: Imago 18090476

Denn die Braunschweiger spielen nicht nur wieder erfolgreich, sondern auch vom Stil her ähnlich wie in der Aufstiegssaison vor zwei Jahren. „Wir fahren mit dem einfachen Fußball gerade sehr gut“, bestätigt Mittelfeldflitzer Mirko Boland. So wie in Aue, wo die Blau-Gelben kompakt standen, viele Bälle abfingen und dann blitzschnell umschalteten. Beim 1:0 war sogar Torhüter Rafal Gikiewicz involviert, der den Angriff mit einem präzisen Abschlag erst einleitete.

„Das Umschaltspiel ist unsere Stärke“, so Boland. „Wir haben die schnellen Leute, die man dafür braucht, und haben das auch gut ausgenutzt.“ Und wenn die eingewechselten Marc Pfitzner und Mushaga Bakenga nicht allein vor dem Tor vergeben hätten, wäre sogar ein deutlich höherer Sieg drin gewesen. „Unsere Chancenverwertung ist zu bemängeln“, sagt auch Boland, „aber jetzt können wir erst einmal wieder durchatmen.“ Denn: Es ist Länderspielpause, die nächste Partie steigt am 22. November beim FSV Frankfurt.

Dabei kommt die Unterbrechung gar nicht günstig. Denn immerhin ist die Eintracht jetzt in einem Lauf. Die Abstiegszone, bis vor kurzem noch gefährlich nah, ist inzwischen acht Punkte entfernt.

„Ich bin froh, dass wir uns nach unten etwas Luft verschafft haben, um in Ruhe weiterarbeiten zu können“, erklärt Lieberknecht, der seine Mannschaft mit der Rückbesinnung auf alte Tugenden nun wieder auf Kurs gebracht hat.

tik/op

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