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Die Eintracht und der ganz besondere Spirit

Fußball: 2. Liga Die Eintracht und der ganz besondere Spirit

Torsten Lieberknecht hatte am Ende der Vorbereitung immer diesen „besonderen Spirit“ gelobt, der beim Braunschweiger Fußball-Zweitligisten gerade entstehe (AZ/WAZ berichtete). Und bereits beim 2:2 im ersten Saisonspiel am Freitag bei Fortuna Düsseldorf war zu sehen, was Eintrachts Coach gemeint hatte...

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Taktische Flexibilität als weiterer Baustein für den Erfolg: In Düsseldorf stellte die Eintracht im Spiel auf ein 4-4-2-System um, Havard Nielsen (2. v. l.) und Ken Reichel (M.) trafen beim 2:2.

Quelle: Photowerk (cc)

Im ersten Pflichtspiel nach dem bitteren Abstieg aus der 1. Liga gerieten die Blau-Gelben gleich zweimal in Rückstand - und das gegen starke Fortunen, die von ihren fast 38.000 Fans im Stadion nach vorn gepusht wurden. Es gibt einfachere Aufgaben. Doch die Eintracht-Kicker zeigten einmal mehr die richtige Reaktion. „Die Mannschaft hat den Charakter bewiesen, den wir von ihr kennen“, lobte Lieberknecht.

In der zweiten Hälfte war der Glaube an die eigene Stärke wieder da - auch weil in der Pause an die Vorbereitung gedacht worden war. „Da hatten wir ähnliche Situationen, in denen wir dann das Spiel noch gedreht haben. Das haben wir für die zweite Halbzeit noch einmal verinnerlicht“, berichtete Kapitän Dennis Kruppke. In den Testspielen gegen Brünn, Dinamo Moskau (beide 2:1) und Haifa (1:1) hatte die Eintracht auch jeweils zurückgelegen, blieb am Ende jedoch in allen Partien unbesiegt.

Doch nicht nur der Charakter des Teams hat in Düsseldorf am Ende noch das 2:2 ermöglicht. Auch Lieberknechts taktische Umstellung von einem 4-1-4-1 auf ein 4-4-2 spielte eine Rolle. „Danach lief es besser. Dass wir taktisch flexibel sind, zeichnet uns aus“, sagte Torschütze Ken Reichel. „Wir können schnell reagieren, das macht uns stark.“ Am Samstag soll‘s nun von Beginn an rund laufen - um gegen Heidenheim den ersten Dreier der Saison einzufahren.

tik

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