Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
Derby: Eintracht 0:0 in Hannover

Eintracht Braunschweig Derby: Eintracht 0:0 in Hannover

Punktgewinn für Fußball-Bundesligist Eintracht Braunschweig im Derby bei Hannover 96: Vor 47.200 Zuschauern gab‘s gestern Abend ein maues 0:0. Auf den Rängen war es eine heiße Angelegenheit (siehe Bericht), auf dem Rasen war es nicht hochklassig, aber spannend.

Voriger Artikel
Pyrotechnik und Randale
Nächster Artikel
Das 0:0-Derby und die Folgen: Eintracht ist nicht mehr Letzter

Hart umkämpfte Angelegenheit: Dennis Kruppke (l.) und die Eintracht kamen gestern Abend zu einem 0:0 bei 96 (r. Leon Andreasen).

Für die ohnehin schon ersatzgeschwächte Eintracht gab‘s vorm Spiel noch eine Hiobsbotschaft: Stürmer Karim Bellarabi musste aufgrund einer Zerrung passen. Für ihn durfte Kapitän Dennis Kruppke ran. Und das in einem Derby, in dem die Gastgeber - wie erwartet - in der ersten Halbzeit den Ton angaben. Aber die Eintracht kämpfte, biss sich in die Partie und setzte wieder einmal auf Konter. Doch die wurden nicht schnell genug nach vorn getragen. Lediglich einmal war Braunschweig halbwegs gefährlich - nach einem Distanzschuss von Mirko Boland.

Und die Gastgeber? André Hoffmann (nach einem Kopfball) und Leonardo Bittencourt hatten die besten Chancen, aber Eintracht-Keeper Daniel Davari war zur Stelle. Einzig kurz vor der Pause hatte Braunschweigs Schlussmann Glück, als er sich an der Strafraumgrenze einen Ball zu weit vorlegte, Edgar Prib den aber aus spitzem Winkel nicht verwerten konnte.

Nach dem Seitenwechsel wurde die Eintracht mutiger, es war ein Duell auf Augenhöhe, jedoch mit vielen Fehlern auf beiden Seiten. Bei Hannover war nichts mehr vom schnellen Umschaltspiel zu sehen, weil die Braunschweiger jetzt früher draufgingen. Die Eintracht zeigte große Leidenschaft. Orhan Ademi hätte den Abend krönen können, doch der eingewechselte Stürmer schloss in der 77. Minute viel zu schnell ab, anstatt aufs Tor zu gehen. Dennoch: Am Ende holte die Eintracht einen Punkt - und ist jetzt nicht mehr Letzter.

Hannover: Zieler – Sakai, Hoffmann, Schulz, Pocognoli – Andreasen, Stindl – Bittencourt (67. Schlaudraff), Prib (85. Sobiech), Huszti – Diouf.

Gelb: Andreasen.

Eintracht: Davari – Elabdellaoui, Bicakcic, Dogan, Perthel – Caligiuri (85. Pfitzner), Vrancic, Theuerkauf – Kruppke (76. Ademi), Boland – Kumbela (90.+1 Jackson).

Gelb: Bicakcic (3)

tik/ale

Voriger Artikel
Nächster Artikel