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Der Coach kitzelt den Erfolg heraus

Eintracht Braunschweig Der Coach kitzelt den Erfolg heraus

Erst war er sauer, dann laut und am Ende dankbar. Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht hatte im Kellerduell der Fußball-Bundesliga gegen den HSV in der Pause ein glückliches Händchen – und war nach dem 4:2 geschafft.

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Danke für die tolle Unterstützung: Die Eintracht-Spieler feierten nach dem 4:2 mit ihren Fans.

Quelle: Photowerk (cc/sp)

„Das geht nicht so einfach an einem vorbei. Die Spieler werden nicht schlafen, so viel, wie sie gerannt sind“, so der Coach. Dabei sah‘s nach dem 0:1 nicht gut aus. „Das war zu einfach. Es hat mich ein Stück weit wütend werden lassen, und das hat die Mannschaft gemerkt“, so Lieberknecht. Nachdem er mit Referee Knut Kircher lautstark über Gelbe Karten und das unangemeldete Eingreifen des zuvor behandelten HSVers Dennis Diekmeier diskutierte hatte, ging‘s in der Kabine „weniger analytisch und mehr emotional zu“, so der Trainer. „Meine Kinder kitzele ich laut, jetzt hatte ich  18 Kinder in der Kabine, die musste ich auch laut kitzeln.“

Der Hamburger SV hat im Kellerduell der Fußball-Bundesliga mit dem 2:4 (1:0) bei Eintracht Braunschweig die siebte Niederlage in Serie kassiert. Domi Kumbela traf gleich dreimal für die Gastgeber.

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Und seine Spieler bewiesen Moral. „Es war wichtig, eine Reaktion zu zeigen und eine Schippe draufzulegen. Es musste ein Feuerwerk abgefackelt werden, und das war der Fall“, so Ermin Bicakcic. „Das 1:1 hat uns einen Ruck gegeben, das war das Beste, was uns passieren konnte. Und die Fans waren der Wahnsinn“, lobte Marcel Correia, der neben Domi Kumbela als Vorbereiter des 3:2 ein weiterer guter Griff Lieberknechts war. Der hatte ihn aus taktischen Gründen für Deniz Dogan gebracht, Kapitän war erstmals Ken Reichel. Bis auf die Verletzung von Omar Elabdellaoui (Leistenprobleme) und Karim Bellarabis Sperre (fünfte Gelbe Karte) konnte der Coach zufrieden sein und sich bei Kumbela, dem Team und auch den Zuschauern bedanken: „Wir haben wieder dieses unglaubliche Eintracht-Gefühl gespürt.“

sch/ale

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