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Decarli hinten dran: „Pech für den Jungen“

Fußball – 2. Liga Decarli hinten dran: „Pech für den Jungen“

Verletzung zur ganz falschen Zeit: Bis zu seinem Muskelfaserriss war Saulo Decarli im Abwehrzentrum des Braunschweiger Fußball-Zweitligisten gesetzt. Beim 3:0 am Samstag in Frankfurt war der junge Schweizer aber nicht einmal im Kader - er muss sich wieder hinten anstellen.

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So schnell kann‘s gehen: Saulo Decarli (r.) ist nach einer Verletzung hinten dran – weil Ken Reichel (M.) im Abwehrzentrum gesetzt ist.

Quelle: Photowerk (sp)

Im Training nach dem 2:2 gegen Fürth hatte sich Decarli die Verletzung zugezogen. Deshalb baute Eintracht-Coach Torsten Lieberknecht die Viererkette um, ließ Ken Reichel von links nach innen rücken und stellte Vegar Eggen Hedenstad auf die Linksverteidiger-Position. Und der Erfolg gibt ihm Recht: Der Sieg beim FSV war der vierte in Folge in der Liga. Kein Wunder, dass Lieberknecht erklärt: „Ich verschwende im Moment keinen Gedanken daran, Ken wieder auf die linke Außenbahn zu stellen.“

Und das bedeutet, dass die beiden Plätze im Abwehrzentrum durch Marcel Correia und Reichel belegt sind. Das Duo ergänzt sich zurzeit optimal. Dass Decarli in Frankfurt nicht einmal im Kader stand, „war allein dem Konkurrenzkampf geschuldet“, so Lieberknecht. „Es war Pech für den Jungen, dass er sich verletzt hat. Jetzt muss er neu kratzen und beißen, wenn die Chance kommt.“

Die Verantwortlichen glauben weiterhin an die Qualitäten des 22-Jährigen - anderenfalls hätten sie ihm auch keinen Fünfjahres-Vertrag angeboten. Aber nun muss der Schweizer zeigen, wie gut er wirklich ist. Die erste Möglichkeit kommt vielleicht schneller als gedacht: Benjamin Kessel ist fürs Spiel am Montag gegen Nürnberg aufgrund seiner fünften Gelben Karte gesperrt. Dann könnte Hedenstad wieder auf rechts und Reichel auf links rücken - und Decarli hätte die Chance, seinen Platz zurückzuerobern.

tik

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