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Decarli: Das Ende der Leidenszeit ist in Sicht

Eintracht Braunschweig Decarli: Das Ende der Leidenszeit ist in Sicht

Während sich seine Teamkollegen auf dem Platz auf die Partie am Sonntag (13.30 Uhr) in Kaiserslautern vorbereiteten, schwitzte Saulo Decarli gestern bei einem Laktattest auf der Laufbahn und im Kraftraum. „Aber“, sagt der Innenverteidiger des Braunschweiger Fußball-Zweitligisten lächelnd, „jetzt bin ich bald am Ende der Geschichte.“

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Hat Decarli viel geholfen: Physio-Chef Patrick Bick (l.).

Quelle: imago sportfotodienst

Seine (Leidens-)Geschichte begann vor fünf Wochen mit leichten muskulären Problemen im Oberschenkel. „Alle haben gedacht, dass ich schnell wieder spielen kann“, erklärt der Sommer-Neuzugang. „Doch das Problem war schwerer zu lösen als gedacht.“ So wurde aus ein paar Tagen Pause eine Woche, dann zwei, dann drei - und jetzt wartet Decarli immer noch auf sein Debüt. „Wenn man neu bei einem Klub ist, hat man noch mehr Lust zu trainieren und zu spielen“, sagt der 22-Jährige und gibt zu: „Es war keine einfache Situation für mich.“

Statt mit dem Team auf dem Platz zu stehen, musste Decarli meist separat mit Physio-Chef Patrick Bick üben. Dabei ist eine enge Verbindung entstanden. „Patrick hat viel mit mir zusammen gemacht, hat mir super geholfen. Bei ihm muss ich mich besonders bedanken“, so der Schweizer, der in dieser Zeit oft zum Telefonhörer griff, um mit Familie und Freunden in der Heimat zu sprechen. Aber auch die Mitspieler halfen. „Die Verletzung ist bisher das einzig Negative“, erklärt Decarli. „Die Gruppe ist super, und ich fühle mich sehr wohl hier.“

In ein, zwei Tagen, wenn die Auswertung der letzten MRT-Untersuchung da ist, will der Verteidiger ins Training einsteigen. „Es geht mir endlich wieder richtig gut“, sagt er. Einen fixen Termin für sein Debüt im Eintracht-Trikot hat sich Decarli aber nicht gesetzt: „Das habe ich in den vergangenen Wochen immer gemacht. Aber es bringt nichts.“

tik

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