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Das frühe Gegentor: „War schon sehr naiv“

Eintracht Braunschweig Das frühe Gegentor: „War schon sehr naiv“

Schon nach acht Minuten lag Braunschweigs Fußball-Bundesligist am Samstag in Mainz mit 0:1 hinten (Endstand 0:2). Und wie der erste Gegentreffer fiel, ärgerte Eintracht-Coach Torsten Lieberknecht: „Das war schon etwas sehr naiv.“

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Kampfgeist allein reicht nicht: Timo Perthel (l.) und die Eintracht verloren mit 0:2 bei den Mainzern (r. Joo-Ho Park).

Quelle: dpa

Das Tor fiel nach einem langen Ball von Junior Diaz, der genau im Fuß von Shinji Okazaki landete. Dabei hatte Lieberknecht nur wenige Minuten zuvor in der Mannschaftssitzung nochmal extra auf diese Spielweise des FSV hingewiesen. „Wir haben auch Szenen aus der Vorsaison mit ähnlichen Situationen der Mainzer gezeigt“, so der Coach zerknirscht.

Ermin Bicakcic, der gemeinsam mit Deniz Dogan beim Treffer nicht gut aussah, gab zu: „Der lange Ball darf nicht zum Tor führen.“

Doch er tat es. Und unverdient war das Mainzer 1:0 sicher nicht, denn die Blau-Gelben boten in der ersten halben Stunde keine gute Leistung. „Wir haben die Anfangsphase verschlafen, sind erst ab der 25. Minute ins Spiel gekommen“, sagte Lieberknecht.

Danach stabilisierte sich seine Elf etwas. Doch bis auf die beiden Möglichkeiten, die Karim Bellarabi gegen Ende der ersten Halbzeit vergab, kam offensiv nichts von der Eintracht.

Trainer Thomas Tuchel vor dem Anpfiff. Kollektiver Jubel nach dem ersten Dreier von Mainz 05 nach zwei Monaten. "Die Zuschauer haben erlebt, wie das mit dem Gewinnen ist", meinte Präsident Harald Strutz nach dem 2:0 gegen Braunschweig.

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„Unser Manko war, dass wir zu mehr Chancen hätten kommen müssen. Die letzte Konsequenz hat gefehlt“, erklärte Verteidiger Dogan.

„Wir konnten keinen Druck aufbauen, es ist uns nicht gelungen, Räume zu öffnen“, sagte Lieberknecht, der nach der Partie noch zu Gast beim ZDF-Sportstudio war – und dort erklärte, mit der Eintracht auch im Fall der Fälle wieder in die 2. Liga zu gehen. Auf die Frage danach antwortete der Coach: „Da reicht ein eindeutiges Ja.“

tik/maz

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 Der Mainzer Nicolai Mueller (l) und der Braunschweiger Norman Theuerkauf (r) versuchen an den Ball zu kommen.

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