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Das Warten hat ein Ende: „Es wird für viele emotional“

Eintracht Braunschweig Das Warten hat ein Ende: „Es wird für viele emotional“

Das Warten hat ein Ende: 28 Jahre oder 10.290 Tage nach dem letzten Bundesliga-Spiel in Braunschweig kehren Eintrachts Fußballer zurück in die höchste deutsche Spielklasse. Erster Gegner ist heute (18.30 Uhr) Werder Bremen. „Das wird für viele ein sehr emotionaler Tag“, weiß Coach Torsten Lieberknecht.

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28 Jahre nach dem letzten Bundesliga-Spiel: Trainer Torsten Lieberknecht (r.) und Co. wollen in der anstehenden Saison weiter jubeln – und für Überraschungen sorgen.

Die Euphorie rund um die Blau-Gelben ist riesengroß. Das Stadion ist seit Wochen ausverkauft, alle wollen sehen, wie die Eintracht auf der ganz großen Fußball-Bühne spielt. Zuletzt war das am 8. Juni 1985 der Fall. Bernd Franke, Ronnie Worm und Co. verloren mit 0:1 gegen den FC Bayern und stiegen ab. Jetzt die Rückkehr. „Mir hat ein Fan, der damals dabei war, vor kurzem gesagt: Er freut sich auf das Spiel gegen Bremen wie ein Bagger auf neue Kohlevorräte“, berichtet Lieberknecht schmunzelnd.

Der Trainer ist inzwischen seit zehn Jahren im Verein, hat ihn von den Niederungen der Drittklassigkeit in nur fünf Jahren in die 1. Liga geführt. „Als Gründungsmitglied der Bundesliga jetzt wieder dabei sein zu können, ist ein Riesenprivileg für uns alle. Wir können stolz darauf sein, was hier geleistet wurde“, sagt Lieberknecht. „Aber nun stehen wir vor einer großen Aufgabe. Wir brauchen in jedem Spiel eine außergewöhnliche Leistung.“

Für viele Experten steht die Eintracht als erster Absteiger bereits fest. Doch die Blau-Gelben sind gewillt, den Gegenbeweis anzutreten - und zwar mit Hilfe ihrer Anhänger. „Wir brauchen unsere Heimstärke, wir brauchen die Fans, die uns puschen“, erklärt Lieberknecht. Und Werder soll der erste Gegner sein, der das zu spüren bekommt.

Nach 28 Jahren gibt‘s tatsächlich wieder Bundesliga-Fußball an der Hamburger Straße - genug gewartet. Jetzt geht‘s los!

tik

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