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Das Stadion wird zur Festung: 2600 Polizisten beim Derby gegen 96 im Einsatz

Eintracht Braunschweig Das Stadion wird zur Festung: 2600 Polizisten beim Derby gegen 96 im Einsatz

Das Eintracht-Stadion wird zur Festung: Am Montag stellten Klub und Polizei das Sicherheits-Konzept für das Derby am Sonntag in der Fußball-Bundesliga gegen Hannover 96 vor. Rund 2600 Polizisten werden rund ums Stadion im Einsatz sein. Aber die bange Frage stellt sich: Bleibt diesmal alles ruhig?

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Das Eintracht-Stadion wird zur Festung: Wenn Deniz Dogan (kl. Bild, l.) und Co. am Sonntag Hannover 96 erwarten, sind rund 2600 Polizisten und 500 Ordner im Einsatz, damit es nicht wieder zu häßlichen Szenen wie im Hinspiel kommt (kl. Bild, r.).

Quelle: Imago 14169096

Vor dem Hinspiel hatten sich Randalierer aus beiden Lagern zum Teil heftige Straßenschlachten mit der Polizei geliefert. Vor dem Rückspiel erklärte Roger Fladung, der Vizepräsident der Polizeidirektion Braunschweig: „Wir rechnen wieder mit der Anreise von Personen, die kein Interesse am Spiel haben, sondern die nach Braunschweig reisen, um Gewalttaten zu begehen.“ Von bis zu 1000 gewaltbereiten Personen gehen die Verantwortlichen aus.

Um die Sicherheit der übrigen Stadion-Besucher zu gewährleisten, wurden einige Maßnahmen beschlossen. So wird die Hamburger Straße zwischen den Kreuzungen Schwarzer Berg und Siegfriedstraße am Spieltag ab 11 Uhr vollständig gesperrt, das gilt auch für Straßenbahnen. Im Stadion wird die Zahl der Ordner von 350 auf 500 erhöht, zudem gibt es auf dem gesamten Gelände keinen Alkohol. „Die Maßnahmen sollen dazu beitragen, einen sicheren Ablauf zu gewährleisten“, sagte Eintrachts Klub-Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt. Zudem sprach die Polizei für die Partie insgesamt 89 Betretungsverbote für Teile der Stadt aus.

Die 2280 Gästefans werden am Sonntag ab 11.30 Uhr mit über 50 Reisebussen aus Hannover nach Braunschweig gefahren, bekommen ihre Karten erst beim Besteigen der Busse. Eine Zivilklage eines 96-Anhängers gegen diese Praxis wurde Montag zurückgezogen. Allerdings plant die Fanszene aus Hannover jetzt eine Demo am Spieltag am Braunschweiger Hauptbahnhof - eine Genehmigung steht noch aus.

tik

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