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Das 2:2 in Stuttgart: Bicakcic rettet den Punkt

Eintracht Braunschweig Das 2:2 in Stuttgart: Bicakcic rettet den Punkt

So kommt die Eintracht nicht aus dem Keller – aber sie bleibt am Leben. Mit einem 2:2 (1:2) endete am Samstag der Abstiegsknaller der Fußball-Bundesliga zwischen Gastgeber VfB Stuttgart und Braunschweig. Dank eines gehaltenen Elfers und des späten Ausgleichs war‘s ein glücklicher Punkt. Doch es hätte auch anders laufen können...

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Der erlösende Moment: Nach einer Ecke drückt Eintrachts Ermin Bicakcic (Nummer 3) den Ball zum 2:2 über die Linie.

Quelle: Imago Sportfotodienst

Denn die erste Führung erzielten die Blau-Gelben: Nach einer abgefälschten Flanke von Karim Bellarabi landete der Ball bei Jan Hochscheidt, der ihn aus elf Metern cool ins rechte obere Ecke schlenzte. Zuvor hatte bereits der Ex-Stuttgarter Ermin Bicakcic eine gute Kopfball-Gelegenheit nach einem Hochscheidt-Freistoß ausgelassen.

Von den Hausherren kam in dieser Phase wenig bis gar nichts nach vorn, die Eintracht stand im 4-1-4-1-System gut. Aber wie schon beim 1:2 in Nürnberg vor gut zwei Wochen wurde in wenigen Minuten alles wieder eingerissen: Erst stocherte Alexandru Maxim den Ball über die Linie, nachdem Marcel Correia einen Kopfball von Martin Harnik nicht hatte verhindern können, dann stand Bellarabi nur daneben, als Harnik aus 16 Metern abzog. Plötzlich lag der Aufsteiger hinten.

Stuttgarts Cacau (r.) kämpft um den Ball mit Braunschweigs Ermin Bicakcic.

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Und beinahe wäre kurz nach der Pause schon die Entscheidung gefallen: Keeper Daniel Davari agierte zu ungestüm gegen Harnik, der ließ sich einfach mal fallen – Elfmeter. Doch Davari machte es wieder gut, parierte stark gegen den Ex-Wolfsburger Christian Gentner. Danach war die Partie völlig offen, Stuttgart hatte durch Harnik noch eine gute Chance, auf der anderen Seite scheiterten Bicakcic und Benjamin Kessel per Kopf nur ganz knapp. Aber diesmal gehörte das Schlusswort der Eintracht: Ecke von links, Bellarabi leitete weiter, und Bicakcic drückte den Ball am zweiten Pfosten über die Linie – 2:2.

VfB Stuttgart – Eintracht Braunschweig 2:2 (2:1)
Zuschauer : 59.000 (ausverkauft)
Schiedsrichter : Dingert (Lebecksmühle)
Tore : 0:1 (24.) Hochscheidt, 1:1 (30.) Maxim, 2:1 (35.) Harnik, 2:2 (82.) Bicakcic.
VfB : Ulreich – Schwaab, Rüdiger, Niedermeier, Rausch – Gentner – Leitner, Boka (81. Traoré) – Maxim (73. Khedira) – Cacau (87. Werner), Harnik. Gelb: Schwaab, Traoré.
Eintracht : Davari – Kessel, Bicakcic, Correia, Reichel (78. Vrancic) – Theuerkauf – Bellarabi, Pfitzner (68. Perthel), Nielsen (67. Ademi), Hochscheidt – Kumbela. Gelb : Pfitzner (4), Hochscheidt (2), Kessel (2).  

tik/sn

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Eintracht Braunschweig
Kaum Jubel: Eintrachts Tor-Held Ermin Bicakcic (v. in der Mitte) hielt sich respektvoll zurück, seine Mitspieler nicht.

Ausgerechnet Ermin Bicakcic, dürften sich die Fans und Verantwortlichen des VfB gedacht haben. Ausgerechnet der Ex-Stuttgarter schoss das 2:2 im Kellerduell der Fußball-Bundesliga für die Braunschweiger. Das Tor war so, so wichtig – doch gejubelt wurde nicht.

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