Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Das 0:0-Derby und die Folgen: Eintracht ist nicht mehr Letzter

Fußball-Bundesliga Das 0:0-Derby und die Folgen: Eintracht ist nicht mehr Letzter

Das Niedersachsen-Derby und die Folgen: Das 0:0 am Freitagabend bei Hannover 96 hat den positiven Trend der vergangenen Wochen beim Braunschweiger Fußball-Bundesligisten bestätigt.

Voriger Artikel
Derby: Eintracht 0:0 in Hannover
Nächster Artikel
Boland: „Erst mal durchschnaufen“

Es war ein intensives, spannendes, aber kein hochklassiges Derby: Norman Theuerkauf (r.) und die Braunschweiger Eintracht spielten am Freitag 0:0 in Hannover – und sind nicht mehr Letzter.

Quelle: Susanne Hübner

Erstmals seit dem zweiten Spieltag ist die Eintracht nicht mehr Letzter - doch das war nicht das einzig Positive an diesem Abend.

Erst 1:0 gegen Leverkusen, jetzt 0:0 in Hannover - zum ersten Mal in dieser Saison haben die Blau-Gelben zweimal in Folge zu Null gespielt. Und das ausgerechnet gegen zwei Europacup-Kandidaten. Zuvor hatte es auch ein 2:0 in Wolfsburg gegeben. Die Defensive des Aufsteigers passt. „Als Abwehrspieler freue ich mich besonders, wenn die Null steht“, sagt Innenverteidiger Ermin Bicakcic. Und Daniel Davari erklärt: „Für mich als Torwart ist das natürlich immer gut.“

Bicakcic hatte gemeinsam mit Deniz Dogan großen Anteil am 0:0. In Hannover waren sie stets zur Stelle, wenn es brenzlig wurde. Dafür gab‘s nach dem Spiel bereits ein Extra-Lob von Trainer Torsten Lieberknecht. Auch Davari sagt: „Wir haben defensiv sehr gut gearbeitet. Dogi und Ermin sind sogar mit Beulen am Kopf aus der Partie gegangen.“

Weil jedoch nach vorn nicht viel ging bei der Eintracht, fand das erste Niedersachsen-Derby in der 1. Liga nach über 37 Jahren keinen Sieger. Das Spiel selbst konnte nicht mithalten mit der Hysterie, die rund um dieses Duell herrschte. Daher gab Lieberknecht hinterher ehrlich zu: „Ich bin auch ein wenig froh, dass es jetzt vorbei ist.“ Denn: „Ich hatte ein Stück weit das Gefühl, dass es gar nicht mehr um Fußball geht.“

tik/ale

Voriger Artikel
Nächster Artikel