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Daniel Davari ist besser als Nationalkeeper Adler

Eintracht Braunschweig Daniel Davari ist besser als Nationalkeeper Adler

Die Eintracht ist Letzter - auch weil es hinten zu oft klingelt. Mehr als 23 Gegentore hat kein anderer Klub in der Fußball-Bundesliga kassiert. Auch die beiden Torhüter Daniel Davari und Marjan Petkovic geraten dabei immer mal wieder in die Kritik. Und unter den Fans wird das Thema ebenfalls heiß diskutiert.

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Das passiert zu oft: Der Ball ist drin, wie hier in Gladbach, Marjan Petkovic (l.) liegt am Boden, ist geschlagen.

Quelle: cp24

Für einige Anhänger scheint es sonnenklar zu sein: Der Aufsteiger hat ein Torwartproblem, das ihn Punkte kostet.

Von diesen Kritikern wird jeder Ballkontakt, jede Aktion von Davari und Petkovic skeptisch beäugt. Der andere Teil der Fans verweist hingegen darauf, dass beide der Eintracht mit tollen Paraden schon Zähler gerettet haben - und die Niederlagen sicher nicht nur am Torhüter festgemacht werden können.

Ein Blick in die Statistik zeigt, dass Davari, der seit der Verletzung von Petkovic im Tor steht, mit 61,76 Prozent abgewehrter Schüsse im Bundesliga-Vergleich gar nicht so schlecht dasteht. Die Nummer 2 der deutschen Nationalelf, HSV-Keeper René Adler, liegt zum Beispiel einen Platz hinter dem Braunschweiger.

Das größere Problem ist, dass die Blau-Gelben zu viele Chancen zulassen (160). Mit Nürnberg (182) und Bremen (185) sind nur zwei Mannschaften noch schlechter.

Bis zur Verletzung von Petkovic am siebten Spieltag hatte Eintrachts Coach Torsten Lieberknecht seine Torhüter immer rotieren lassen. Beide haben diesen ungewöhnlichen Schritt nie öffentlich kritisiert - dazu sind beide zu sehr Teamplayer.

Doch Davari sagte bereits nach dem 2:0 im Derby in Wolfsburg: „Mir gibt es schon ein gutes Gefühl, wenn du weißt, dass du spielst. Ich finde das wichtig für einen Torhüter. Das ist doch bei Feldspielern auch nicht anders.“

tik

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EIntracht Braunschweig
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