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Correia verspricht: Hütte wird kochen!

Eintracht Braunschweig Correia verspricht: Hütte wird kochen!

Auf ihn kommt am Samstag (15.30 Uhr) Schwerstarbeit zu: Doch Eintrachts Innenverteidiger Marcel Correia freut sich auf das Nachbarschafts-Duell in der Fußball-Bundesliga gegen den VfL Wolfsburg. Nach einigen Verletzungen hat sich der Deutsch-Portugiese in die Startelf der Braunschweiger zurückgekämpft. Vor dem Derby sprach der 24-Jährige mit AZ/WAZ-Sportjournalist Timo Keller über die Stärken des VfL, die Bedeutung der Partie und die Rolle der Fans.

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So soll‘s nach 90 Minuten wieder aussehen: Verteidiger Marcel Correia setzt im Derby gegen den VfL auch auf die Fans.

Quelle: Photowerk (sp)

AZ/WAZ: Welche Lehren hat die Mannschaft aus dem 2:2 gegen Stuttgart mit zwei Gegentoren in fünf Minuten gezogen?

Correia: Die erste Hälfte war eigentlich mehr als ordentlich. Aber dann haben wir fünf Minuten lang völlig den Kopf und die Ordnung verloren. Daraus müssen wir lernen. Wir dürfen uns dadurch ein gutes Spiel nicht kaputt machen lassen.

AZ/WAZ: Sie sind nach einigen Verletzungspausen wieder gesetzt in der Abwehr...

Correia: Ja, ich fühle mich so gut wie schon seit Ewigkeiten nicht mehr. Ich konnte in Spanien im Trainingslager die Vorbereitung voll mitmachen. Die restlichen Prozente kommen automatisch mit der Spielpraxis. Ich bin auf dem richtigen Weg, da bin ich mir ganz sicher.

AZ/WAZ: Mit dem VfL kommt am Samstag ein Gegner mit viel Offensivpotenzial. Kann man Spieler wie De Bruyne, Perisic oder Arnold überhaupt über 90 Minuten ausschalten?

Correia: Wir werden es versuchen. Dass sie auch zu Chancen kommen werden, kann man nie ganz verhindern. Aber wir wollen es ihnen so schwer wie möglich machen. Im Hinspiel haben wir auch gezeigt, dass wir gegen den VfL zu Null spielen können. Wenn wir eine ähnliche Leistung wieder abrufen, bin ich sehr optimistisch.

AZ/WAZ: Wie frisch ist noch die Erinnerung an das 2:0 im Hinspiel?

Correia: Die ist in der Mannschaft noch sehr präsent. Das war damals unser erster Sieg und ein richtiger Befreiungsschlag.

AZ/WAZ: Der VfL hat zuletzt zweimal in Folge mit sechs Gegentoren verloren...

Correia: Von diesen Ergebnissen darf man sich nicht täuschen lassen. Der VfL hat so viel Qualität in der Mannschaft, wir müssen absolut vorsichtig sein. Alles andere wäre nicht der richtige Weg.

AZ/WAZ: Ist die Anspannung vor solch einem Prestigeduell eine andere als vor einem „normalen“ Bundesliga-Spiel?

Correia : Man merkt schon, dass drumherum alle etwas angespannter sind als sonst. Schließlich kommt mit dem VfL Wolfsburg nicht irgendein Gegner, sondern ein Nachbar. Das ist schon etwas Besonderes, auch wenn das Derby gegen Hannover 96 noch größer ist. Aber ich bin mir sicher, dass die Hütte am Samstag kochen wird.

AZ/WAZ: Welche Rolle können die Fans dann spielen?

Correia: Eine sehr große. Die Leute merken, dass wir zu Hause immer noch ein Stück weit besser spielen. Und gerade in solch einem Spiel können die Fans noch ein paar Prozent extra herauskitzeln.

AZ/WAZ: Ist ein Sieg gegen den VfL nicht schon Pflicht im Abstiegskampf?

Correia: Jedes Spiel ist jetzt wichtig, aber Punkte gegen Wolfsburg hätten für die Fans und das Umfeld vielleicht noch eine andere Bedeutung. In der Tabelle ist noch alles eng beisammen, und ich schätze unsere Chancen sehr gut ein, dass wir in den nächsten Wochen Stück für Stück nach oben klettern können.

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