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Correia erklärt die Dreierkette

Fußball: 2. Liga Correia erklärt die Dreierkette

Über sie wird derzeit viel diskutiert: die Dreierkette. Am Sonntag beim 1:2 in Kaiserslautern hatten Braunschweigs Zweitliga-Fußballer erstmals in dieser Formation gespielt - gibt‘s am Sonntag (13.30 Uhr) gegen Bochum die Wiederholung? In der AZ/WAZ erklärt Profi Marcel Correia die Vorzüge der Dreierkette.

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Die Dreierkette: Beim 1:2 in Lautern hat‘s trotz Überzahl in der Abwehr nicht gut funktioniert.

Quelle: Imago

Auf dem Betzenberg hatte die Eintracht mit drei gelernten Innenverteidigern auf einer Linie gespielt. Die zwei Außenverteidiger standen bei Ballbesitz sehr hoch, zogen sich nach Ballverlust aber auf Höhe der Verteidiger zurück, bildeten so eine Fünferkette. „Der Vorteil ist, dass du sehr präsent im Abwehrzentrum bist und schnell Überzahl schaffen kannst“, erklärt Correia den Plan. Und ist der Ball erst einmal gewonnen, soll‘s blitzschnell nach vorn gehen. „Du hast dann viel Raum vor dir, in den du überfallartig reinstoßen kannst, um den Gegner zu überraschen“, schildert der Verteidiger.

So hatten die Blau-Gelben die Lauterer knacken wollen. Doch der Plan ging nicht auf. „Es war keine Systemfrage“, sagt Correia weiter. In der Vorbereitung habe das Konzept gegen hochklassige Gegner wie Haifa und Dinamo Moskau funktioniert. Szenen wie vor dem 1:1 in Lautern, als die Absprache zwischen Deniz Dogan und Matthias Henn nicht geklappt hatte, „können in jedem System passieren“, so der Deutsch-Portugiese. „Man muss in einer Dreierkette nicht mehr, sondern nur richtig kommunizieren.“

Die Fehler wurden am Montag kurz angesprochen und analysiert - denkbar, dass gegen Bochum wieder die Dreierkette zum Einsatz kommt. „Wir sollten nicht nach einem Spiel alles schlecht reden“, sagt Correia. „Das Spiel in Lautern war ein kleiner Dämpfer, aber kein Rückschritt.“ Doch am Sonntag soll‘s wieder einen Schritt nach vorn geben - egal mit welcher Formation.

tik

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