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Braunschweig will gegen Sandhausen Vorsprung vergrößern

Fußball: 2. Liga Braunschweig will gegen Sandhausen Vorsprung vergrößern

Braunschweig. Es ist noch nicht lange her, da stellte sich der Sturm von Zweitligist Eintracht Braunschweig von selbst auf. Es fehlten die Alternativen. Auch derzeit hat Trainer Torsten Lieberknecht ein Problem – ein Luxusproblem.

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Mann der Stunde: Eintrachts Domi Kumbela.

Quelle: dpa

Er hat die Qual der Wahl. Domi Kumbela, Julius Biada, Christoffer Nyman, Salim Khelifi – alle sind in Topform. Und alle wollen spielen. Wenn in einigen Wochen Supertalent Suleiman Abdullahi nach seinem Meniskusriss in den Kader zurückkehrt, verschärft sich das Luxusproblem.

Fakt ist: An Domi Kumbela kommt Lieberknecht derzeit nicht vorbei. Der 32-jährige Rückkehrer wird immer besser. Vier Spiele, vier Tore – das ist die Bilanz des Angreifers. Zuletzt beim 2:0-Sieg in Aue schoss er beide Tore. Nach zwei schlechten Jahren in der Türkei und bei Greuther Fürth lebt der Kongolese in Braunschweig wieder auf.

Auch Neuzugang Julius Biada hat bis dato sehr ordentliche Leistungen gezeigt. Dennoch könnte es sein, dass der 23-Jährige, der von Fortuna Köln zur Eintracht kam, morgen im Heimspiel gegen den SV Sandhausen (13 Uhr) zunächst auf der Bank sitzt. Denn ein weiterer Stürmer schickt sich an, einen Stammplatz zu erobern: Last-minute-Neuzugang Christoffer Nyman traf beim 6:1 gegen Nürnberg und hatte in Aue nach seiner Einwechslung einige gute Szenen. Gut möglich, dass der 23-jährige Schwede von Anfang an randarf.

Auch im schwedischen Nationalteam fasst Nyman mehr und mehr Fuß. Im WM-Qualifikationsspiel gegen die Niederlande (1:1) stand er zum fünften Mal im Kader. Er wurde in der 64. Minute eingewechselt und überzeugte.

Bei aller Euphorie, die sich nach dem makellosen Saisonstart in Braunschweig breit macht, will Lieberknecht nicht von einem perfekten Start sprechen: „Beim 6:1 gegen Nürnberg haben wir erst ab der 40. Minute gut gespielt, im Pokal in Würzburg sind wir ausgeschieden. Und in Aue haben wir etwas glücklich gewonnen.“ Gleichwohl wäre mit einem weiteren Sieg gegen den Zwölften Sandhausen (vier Punkte) der Traumstart mit 15 Zählern aus fünf Spielen perfekt.

Apropos: „Träumen dürfen die Fans“, sagt Lieberknecht. Wenn es so weitergeht, dann wird man im Eintracht-Stadion bald wieder den Hit aus der Saison 2012/13 hören: „Traum von Liga eins ...“ Damals ging er in Erfüllung.

Die Eintracht ist indes weiter auf der Suche nach Verstärkungen. Derzeit absolviert Emil Balayev ein Probetraining. Der 22-jährige Torhüter aus Aserbaidschan ist vereinslos. In den letzten eineinhalb Jahren stand Balayev bei Eintracht Frankfurt unter Vertrag.

von Thorsten Berner

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