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Braunschweig lechzt heute nach einem Sieg

Fußball: 2. Bundesliga Braunschweig lechzt heute nach einem Sieg

Zweitligist Eintracht Braunschweig sehnt sich gegen Erzgebirge Aue am heutigen Freitag (18.30 Uhr) nach dem ersten Sieg im Fußball-Jahr 2017. Der Herbstmeister rutschte nach zwei Unentschieden und einer Niederlage in der Tabelle auf Rang drei ab. „Wir lechzen nach einem Dreier“, erklärte Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht am Donnerstag.

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Heißmacher: Torsten Lieberknecht fordert von seiner Mannschaft einen Erfolg gegen Schlusslicht Aue.

Quelle: dpa

Vor allem die Heim-Pleite gegen den damaligen Letzten FC St. Pauli (1:2) vor zwei Wochen wiegt noch schwer. „Diese Niederlage wollen wir unbedingt wettmachen“, betonte der Braunschweiger Coach vor dem Duell gegen den abstiegsbedrohten Aufsteiger, der das aktuelle Liga-Schlusslicht gibt. „Wir müssen allerdings auch Geduld haben und dürfen nicht kopflos agieren“, sagte Lieberknecht.

Personell müssen die Niedersachsen voraussichtlich auf Patrick Schönfeld (Oberschenkelprobleme) verzichten. Lieberknecht: „Es sieht stark danach aus, dass er ausfallen wird, aber alle anderen Spieler sind fit. Nach den Wechseln am vergangenen Wochenende wurde die Verantwortung auf noch mehr Schultern verteilt. Die Jungs, die reingekommen sind, haben bewiesen, dass sie da sind, wenn sie gebraucht werden.“ Ken Reichel kehrt nach einer Gelbsperre wieder zurück – und könnte damit Niko Kijewski (spielte in der Liga nur am ersten Spieltag gegen Würzburg und am vergangenen Freitag beim 1:1 gegen Nürnberg) wieder aus der Startelf befördern (beide sind Linksverteidiger). Kijewski gelassen: „Ken macht es schon die vergangenen Jahre wirklich klasse. Er hat über einen großen Zeitraum viele gute Spiele gezeigt, auch diese Saison. Natürlich ist es da für mich schwer, an ihm vorbeizukommen.“

Und wie will die Eintracht Aue überwinden? „Ich erwarte eine hohe Intensität am Freitag, vor allem in den Zweikämpfen“, sagte Lieberknecht – und warnte vor dem Gegner. „Gegen Heidenheim hat Aue zum Rückrundenauftakt gewonnen und holte zuletzt ein Unentschieden im Duell mit Fürth. Es wird definitiv kein Selbstläufer.“ Könnte zutreffen. Denn dass Aue die rote Laterne angehangen hat (17 Punkte, genau wie Bielefeld und St. Pauli, die am Sonntag gegeneinander spielen), soll laut den dort Verantwortlichen – natürlich – nur eine Momentaufnahme.

Aus diesem Grund erwartet Trainer Pavel Dotchev von seinem Team bei der Eintracht eine couragierte Leistung. Man brauche jetzt viele Punkte und wolle in Braunschweig anfangen, diese zu holen, forderte Dotchev bereits am Mittwoch.

Der Coach erinnerte daran, dass Aufstiegsanwärter Braunschweig ebenso zum Siegen verdammt ist. „Sie haben in diesem Jahr noch kein Spiel gewonnen und werden deshalb gegen uns besonders motiviert sein“, bemerkte Dotchev.

Mut soll seinem Team die erwähnte Tatsache machen, dass auch das damalige Schlusslicht FC St. Pauli in Braunschweig gewonnen hat – die Gäste drehen den Spieß also um. Anstatt Angst vor der von Lieberknecht geforderten Eintracht-Reaktion auf diese Pleite zu haben, hofft Dotchev auf ein wenig Verunsicherung bei den Niedersachsen. „Pauli hat es uns vorgemacht“, sagte der Bulgare, der alle Spieler zur Verfügung hat – und an deren Moral er appelliert: „Wenn wir nicht an uns glauben, haben wir keine Chance“, betonte er.

Und Aue-Kapitän Martin Männel forderte von seinen Kollegen, die vergangenen Spiele vergessen zu machen. „Wir müssen Braunschweig mit einhundertprozentigem Einsatz zermürben“, sagte der Torhüter und betonte: „Wir müssen jetzt anfangen, kontinuierlich dreifach zu punkten.“

rnd/dpa

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