Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Boland: Das war zu wenig

Eintracht Braunschweig Boland: Das war zu wenig

Ein Sieg hätte gereicht, um in die Relegation einzuziehen. Doch Braunschweigs Fußball-Bundesligist enttäuschte beim 1:3 gegen 1899 Hoffenheim. „Wir haben verdient verloren“, sagte Coach Torsten Lieberknecht.

Voriger Artikel
Eintracht verliert 1:3 und steigt ab
Nächster Artikel
Fans sorgen für Gänsehaut

Frustrierte Gesichter: Reichel, Petkovic, Correia, Hochscheidt und Bicakcic (v. l.) nach dem 1:3 in Sinsheim.

Quelle: Photowerk

Die Eintracht hat vieles vermissen lassen, was es braucht, um solch ein Endspiel erfolgreich zu bestreiten. „Kleine Fehler werden sofort bestraft“, sagte Karim Bellarabi, der sich beim 0:1 selbst nicht ausnahm: „Vielleicht muss ich da besser am Mann stehen.“ Vor allem offensiv kam nicht viel, dabei war bereits klar, dass dem Aufsteiger nur ein Sieg weitergeholfen hätte. „Wir hatten gehofft, lange das 0:0 zu halten und dann Nadelstiche zu setzen“, erklärte Mirko Boland.

Hoffenheims Mannschaft jubelt über das Tor zum 1:0.

Zur Bildergalerie

Doch stattdessen gab‘s früh das Gegentor – und mit dem 0:2 war dann fast alles klar. „Das war ein kleiner Knackpunkt“, gab Boland zu. „Danach war‘s schwer für den Kopf. Wir hatten einfach nicht die Drangphasen, wo jeden Moment etwas hätte passieren können. Im Endeffekt war‘s einfach zu wenig.“ Trainer Torsten Lieberknecht: „Trotzdem hat die Mannschaft versucht, ihr Herz in die Hand zu nehmen.“ Und er stellte auch klar: „Wir sind nicht in diesem Spiel abgestiegen.“

tik

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Eintracht Braunschweig
Gänsehaut-Momente: Trotz des Abstiegs feierten die 7000 Braunschweiger Fans ihre Mannschaft minutenlang nach dem Abpfiff in Sinsheim.

Sie hätten es auf jeden Fall verdient, in der Fußball-Bundesliga zu bleiben: Die beste Leistung am Samstag in Sinsheim lieferten die Fans der Braunschweiger Eintracht ab. Als der Abstieg durch das 1:3 bei 1899 Hoffenheim feststand, gab‘s keinen einzigen Pfiff – im Gegenteil. Das Team wurde minutenlang gefeiert.

mehr