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Bellarabi: Kritik am Torhelden

Eintracht Braunschweig Bellarabi: Kritik am Torhelden

Zweites Derby mit der Eintracht gegen den VfL – und sein zweites Tor: Die Wolfsburger scheinen Karim Bellarabi zu liegen. Beim 1:1 am Samstag erzielte er den Ausgleich für den Braunschweiger Fußball-Bundesligisten, beim 2:0 im Hinspiel hatte er ebenfalls getroffen. Doch hinterher gab‘s trotzdem Ärger.

Denn was Bellarabi in der ersten Hälfte zeigte, passte seinem Trainer so gar nicht. „Wir hatten ein, zwei Situationen, wo das Pressing aufgelöst wurde, weil Karim taktisch extrem undiszipliniert agiert hat. Er sollte als zweite Spitze spielen, turnte jedoch meist auf der linken Seite rum. So geht das nicht. Gegen den Ball darfst du nicht so vogelwild sein“, ärgerte sich Eintrachts Coach.

Nicht zum ersten Mal fand Lieberknecht solch deutliche Worte, wenn es um das Defensivverhalten des hochtalentierten 23-Jährigen geht. Bereits zu Beginn der Rückrunde hatte er ihn aus diesem Grund zweimal zunächst draußen gelassen. Immerhin: Der Angesprochene war selbst nicht zufrieden mit seiner Leistung im ersten Durchgang. „Ich hab‘s selber gemerkt“, so Bellarabi zähneknirschend. „Ich hatte auch einige Fehlpässe drin, manchmal ist das eben so im Fußball.“

1 Bundesliga, Eintracht Braunschweig, VfL Wolfsburg, Boland, Medojevic, Photowerk (sp)

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Doch mit dem Treffer nach toller Vorarbeit von Domi Kumbela machte die Leverkusen-Leihgabe vieles wieder gut. „Der Instinkt war da, Domi hat den Ball perfekt gebracht, ich gehe mit Tempo rein und dann ist er drin“, schilderte Bellarabi. Lieberknecht etwas versöhnlicher: „Das Tor war natürlich überragend gemacht.“ Aber der Coach bleibt trotzdem dabei: „Wenn er ein ganz Großer werden will, dann gehört das andere auch dazu. Doch dabei helfe ich ihm, dass er das kapiert.“

tik

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Bundesliga
Ein Remis, das beiden nicht richtig hilft: Der VfL (l. Ricardo Rodriguez) und die Eintracht (Orhan Ademi) trennten sich im Derby 1:1.

Auf der einen Seite: ein Punkt, der die Eintracht-Hoffnung am Leben hält. Auf der anderen Seite: ein Punkt, der für VfL-Frust sorgt. 1:1 (0:1) endete am Samstag das Bundesliga-Derby zwischen Braunschweig und Wolfsburg. In einem insgesamt schwachen Fußballspiel trafen vor 23.150 Zuschauern Luiz Gustavo für den VfL und Karim Bellarabi für Eintracht.

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