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Beim Vorbild Mainz will die Eintracht punkten

Fußball-Bundesliga Beim Vorbild Mainz will die Eintracht punkten

Sieben Jahre lang spielte Torsten Lieberknecht beim FSV Mainz 05. Für Eintrachts Trainer ist es immer noch „so etwas wie die zweite Heimat“. Am Samstag (15.30 Uhr) will er dem Karnevalsklub in der Fußball-Bundesliga jedoch weh tun. Zugleich ist Braunschweigs Gegner aber auch ein Vorbild.

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Der Jubel ähnelt sich schon: Und auch ansonsten sehen die Braunschweiger die Mainzer als Vorbild an.

Auf der einen Seite Mainz, das 2004 erstmals in die 1. Liga aufstieg. Auf der anderen Seite die Eintracht, Gründungsmitglied und deutscher Meister von 1967 mit mehr als 20 Jahren Bundesliga-Erfahrung. „Es sind zwei verschiedene Vereine mit unterschiedlicher Tradition“, erklärt Lieberknecht. „Aber als wir hier 2008 angefangen haben, war der Mainzer Weg auch ein Ansatzpunkt für uns, etwas, das wir uns als Vorbild genommen haben.“

Denn der FSV ist momentan schon einen Schritt weiter als die Eintracht. Die Rheinhessen haben sich mit geringen Mitteln in der Bundesliga etabliert, spielten sogar im Europacup. „Wir versuchen, ähnlich zu arbeiten, ähnliche Strukturen aufzubauen“, so der Coach. „Wichtig ist, dass man ganz fest daran glaubt, was man tut, und auch Rückschläge verarbeitet. Das ist die Kunst, das macht Mainz hervorragend vor.“ So wie 2007, als der FSV aus der 1. Liga abstieg - und Trainer Jürgen Klopp (jetzt Dortmund) weiterarbeiten durfte.

Lieberknecht und die vier anderen Ex-Mainzer im Kader (Marco Caligiuri, Damir Vrancic, Daniel Davari, Benjamin Kessel) freuen sich auf die Rückkehr. „Ja, das ist schon etwas Besonderes“, gibt der Coach zu. Doch die drei Punkte wollen die Blau-Gelben mitnehmen. „Wir wollen die Leistung aus den vergangenen zwei Spielen bestätigen“, sagt Lieberknecht. „Und wenn uns das gelingt, bin ich sehr optimistisch, dass wir nicht mit leeren Händen nach Hause fahren.“

tik

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