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Baustelle Angriff: Noch hat nichts richtig funktioniert

Eintracht Baustelle Angriff: Noch hat nichts richtig funktioniert

Es bleibt dabei: Eintrachts größte Baustelle ist die Offensive. Auch am Samstag in Frankfurt (0:3) gelang Braunschweigs Bundesliga-Fußballern kein Tor, zum elften Mal stand in dieser Saison die Null auf der falschen Seite. Was soll jetzt noch helfen?

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Bekommt er gegen den HSV wieder eine Chance? Zuletzt musste Domi Kumbela (r.) häufig von der Bank kommen.Photowerk (cc)

Quelle: Cagla Canidar

Man kann Eintrachts Trainer Torsten Lieberknecht nicht vorwerfen, dass er nicht alles probiert hätte: Mal bot er nur eine Spitze auf (wie beim 0:0 in Bremen), mal zwei (wie in Frankfurt), mal sogar drei (wie häufig in der Hinrunde im 4-3-3-System). Auch die Besetzung variierte. Zuletzt schien es so, als ob Orhan Ademi gesetzt sei, doch am vergangenen Wochenende stürmte auf einmal Karim Bellarabi neben Havard Nielsen. Aber die Misere mit elf Treffern in 20 Spielen allein an den Stürmern festzumachen, ist nicht ganz fair, schließlich dürfen alle Tore schießen.

Und in einigen Spielen haben die Blau-Gelben auch ihre Chancen. So wie gegen Dortmund. Doch in Frankfurt waren gute Möglichkeiten wieder Mangelware. „Leider ist es uns als Mannschaft und individuell nicht gelungen, an die Leistung aus dem Spiel gegen Dortmund anzuknüpfen“, brachte Lieberknecht es auf den Punkt. Die Frage ist, was der Coach am Samstag gegen den Hamburger SV ausprobiert. Mal wieder Domi Kumbela von Beginn an? Der Kongolese war nach seiner Einwechslung in Frankfurt zumindest ein Aktivposten.

Übrigens: Nach 20 Spieltagen hat bislang nur eine Mannschaft in der Bundesliga-Historie noch weniger Tore als die Eintracht erzielt - Tasmania Berlin in der Saison 1965/66. Der Absteiger hatte nur neun Treffer auf dem Konto.

tik

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Mehr Bissigkeit: Vize-Kapitän Deniz Dogan (r.) will von den Blau-Gelben (M. Omar Elabdellaoui) auch mal den Schweinehund in Zweikämpfen sehen.

Der Eintracht fehlt weiterhin die Konstanz. Nach der guten Leistung gegen Dortmund war der Auftritt am Samstag in Frankfurt (0:3) ein großer Rückschritt. Vor allem in Sachen Zweikampfverhalten bekam der Braunschweiger Fußball-Bundesligist am Main die Grenzen aufgezeigt. Die Blau-Gelben müssen ganz schnell bissiger werden.

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