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Bakenga: Geduld hat sich ausgezahlt

Eintracht Braunschweig Bakenga: Geduld hat sich ausgezahlt

Der Knoten ist geplatzt - und jetzt will er noch häufiger jubeln! Mushaga Bakenga, Spitzname Mush, hat am Freitag beim 2:1 gegen Sandhausen im achten Einsatz (im zweiten von Anfang an) sein erstes Tor für den Braunschweiger Fußball-Zweitligisten erzielt. „Und ich verbessere mich weiter von Woche zu Woche“, verspricht der Angreifer.

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Die Befreiung: Hier lupft Mushaga Bakenga (l.) den Ball über Sandhausens Keeper Manuel Riemann - und darf hinterher über seinen ersten Eintracht-Treffer jubeln.

Quelle: Photowerk (cc)

Der Start für den 22-Jährigen war nicht leicht, in den ersten Partien wurde die Leihgabe vom FC Brügge meist erst spät eingewechselt. Doch der Norweger, der stets ein Lächeln im Gesicht trägt, hat nie an sich gezweifelt. „Mein Selbstvertrauen ist immer gut, das war kein Problem“, verrät Bakenga schmunzelnd. Zudem habe es ein gutes Gespräch mit Trainer Torsten Lieberknecht gegeben. „Er hat mir gesagt, dass wir es langsam angehen“, so der Stürmer. „Also bin ich geduldig geblieben und habe auf meine Chance gewartet.“

Am Freitagabend war es soweit: Zum zweiten Mal nach der Partie in Leipzig (1:3) vor gut zwei Wochen stand Bakenga in der Startelf. Und in der 54. Minute bekam er den Ball wunderbar von Raffael Korte in den Strafraum gespielt und überlupfte Sandhausens Keeper. „Das hatten wir im Training häufig so gemacht. Es brauchte ein bisschen Zeit. Aber jetzt wissen die Jungs, wie ich spiele“, erklärt der norwegische Nationalspieler, der sich nach seinem Premierentreffer vor der Südkurve feiern ließ.

Die Anhänger der Eintracht haben es dem 22-Jährigen angetan. „Sie unterstützen uns immer, auch wenn es nicht so gut läuft. Das ist wichtig“, sagt Bakenga. „Ein großer Dank an die Fans.“ Der Stürmer und seine Mitspieler haben heute noch Pause, erst morgen startet die Vorbereitung aufs Spiel in Ingolstadt am Sonntag - und da möchte Mush wieder Grund zum Jubeln haben.

tik

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