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"Arbeiten, arbeiten, arbeiten"

Eintracht will den Neustart "Arbeiten, arbeiten, arbeiten"

Vier Spiele, vier Niederlagen, punktlos Letzter – auf Braunschweigs Bundesliga-Fußballer ist nach dem 0:4 beim Hamburger SV viel eingeprasselt. Doch jetzt dürfen sie mal durchatmen, es ist Länderspiel-Pause. Erst am 15. September geht’s mit dem Heimspiel gegen Nürnberg weiter. Zeit genug für einen Neustart.

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Momentan am Boden: Domi Kumbela und die Eintracht wollen aber in der Länderspiel-Pause, in der zwei Testspiele anstehen, an ihren Defiziten arbeiten.

Quelle: dpa

Alles nochmal auf Null setzen – das soll das Motto für die nächsten Tage sein. Doch leicht dürfte das nicht fallen. Zu vernichtend war die Kritik nach dem HSV-Spiel. „Wir müssen versuchen, die Jungs wieder aufzurichten – auch wenn es schwer fällt“, so Coach Torsten Lieberknecht. „Wir können uns nicht zwei Wochen den Kopf zerbrechen“, sagt Norman Theuerkauf. „Wir müssen arbeiten, arbeiten, arbeiten.“

Auch wenn viele den Blau-Gelben inzwischen jegliche Bundesliga-Tauglichkeit absprechen – noch glauben die Braunschweiger an die Wende. „Es bringt nichts, den Kopf in den Sand zu stecken und zu sagen: Wir verlieren jetzt alle Spiele“, so Abwehrboss Deniz Dogan. „Es war ja nicht alles schlecht. Aber wir müssen aggressiver spielen. Nun haben wir zwei Wochen Zeit, um daran zu arbeiten.“ Gegen Nürnberg soll der Neustart klappen.

Allerdings: Die Mängelliste ist lang. Die Eintracht macht hinten zu viele Fehler, stellt sich in den entscheidenden Szenen zu ungeschickt an. Nach vorn fehlt‘s an Zielstrebigkeit, Passsicherheit und Durchsetzungsvermögen. Dass die Blau-Gelben es besser können, haben sie in der Vergangenheit gezeigt. Aber sie bringen es zurzeit nicht auf den Platz. „Wir brauchen auch mal ein Erfolgserlebnis“, sagt Dogan. Dafür stehen zwei Testspiele an: heute (18.30 Uhr) beim Landesligisten MTV Gifhorn und am Samstag (15.30 Uhr) beim 1. FC Magdeburg (Regionalliga).

tik

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