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„An solchen Momenten muss man wachsen“

Eintracht Braunschweig „An solchen Momenten muss man wachsen“

Braunschweig. Enttäuscht kehrten die Zweitliga-Fußballer der Eintracht in der Nacht zu Sonnabend nach Braunschweig zurück. In allerletzter Sekunde hatten sie zuvor bei Darmstadt 98 mit 0:1 verloren.

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Unglückliche Niederlage: Nik Omladic (Mitte) und die Eintracht verloren am Freitagabend beim starken Aufsteiger Darmstadt 98 erst in der Nachspielzeit mit 0:1.

Quelle: dpa

„Das sind Momente, die im Fußball-Leben dazugehören. Momente, an denen man wachsen muss. Das Gegentor in letzter Minute macht es zu einer sehr bitteren Niederlage“, seufzte Trainer Torsten Lieberknecht. Der Coach hatte aber auch „sehr gute Szenen im Spiel“ seiner Mannschaft gesehen.

Sein Kollege äußerte sich das ähnlich. Darmstadts Trainer Dirk Schuster, der vor 25 Jahren selbst gut ein Jahr für die Eintracht gespielt hatte, meinte: „Braunschweig hätte einen Punkt verdient gehabt. Wir waren die glücklichere Mannschaft. Ich fühle ein wenig mit dem Gegner, wenn man nach einem Tor nicht mehr die Chance bekommt zurückzuschlagen.“

Die entscheidende Szene in der dritten Minute der Nachspielzeit knabberte auch an Mittelfeldspieler Damir Vrancic. Er schilderte die Szene so: „Wir hatten den Eindruck, dass der Schiedsrichter in der Szene vor dem Treffer auf Foul entscheiden wollte. Das wäre Freistoß für uns gewesen. Aber dann lässt er weiterlaufen - und das Gegentor fällt.“

Rückkehrer Marcel Correia, der auf der für ihn ungewohnten linken Seite verteidigte, bilanzierte: „Das war sehr, sehr bitter. Wir haben vor dem Gegentor wenig zugelassen, waren präsent - und dann geht so ein Flipper-Ding rein. Es ist einfach mehr als ärgerlich. Wir müssen jetzt neue Kräfte sammeln und wollen in München ein ordentliches Spiel abliefern.“

Am Mittwochabend treten die Blau-Gelben im Achtelfinale des DFB-Pokals bei Bayern München an.

ale

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