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Als Mainz in Braunschweig Tränen vergoss

Eintracht Braunschweig Als Mainz in Braunschweig Tränen vergoss

Die Eintracht in Mainz - am Samstag (15.30 Uhr) treffen die beiden Klubs zum ersten Mal in der Fußball-Bundesliga aufeinander. An das letzte Pflichtspiel gegeneinander haben die 05er jedoch gar keine guten Erinnerungen - das gilt insbesondere für den jetzigen Dortmunder Coach Jürgen Klopp.

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Die Partie war vorbei, dann kam die schlechte Kunde aus Frankfurt: Am 25. Mai 2003 verpassten die Mainzer um Jürgen Klopp in Braunschweig den Aufstieg um ein Tor.

25. Mai 2003, letzter Spieltag in der 2. Liga: Die Blau-Gelben hatten nur noch minimale Chancen auf den Klassenerhalt, mussten gewinnen und brauchten Schützenhilfe der Konkurrenz. Die Mainzer hingegen lieferten sich mit der fast punkt- und torgleichen Frankfurter Eintracht ein Fernduell um ihren erstmaligen Aufstieg in die 1. Liga.

Dass es mit dem Klassenerhalt der Eintracht nichts werden würde, wurde relativ früh klar. Bereits nach 19 Minuten stand‘s 2:0 für den FSV, Benjamin Auer hatte doppelt getroffen - und legte bis zur 61. Minute noch zwei weitere Treffer nach. Doch am Ende flossen die Tränen bei den Mainzern. Weil Eintrachts Abdoul Thiam noch das 1:4 erzielt und Frankfurt gegen Reutlingen in letzter Sekunde das 6:3 geschossen hatte (da war die Partie an der Hamburger Straße schon abgepfiffen), fehlte den Gäste am Ende ein Tor zum Aufstieg.

Von den Rängen gab‘s daraufhin Hohn und Spott für den FSV, was deren Coach Klopp zu der Aussage verleitete: „Ich werde Menschen nie begreifen, die so viel Häme über einen ausschütten. Das ist für mich nicht nachvollziehbar.“ Später zählte der jetzige BVB-Coach die Eintracht zu den Vereinen, die er niemals trainieren würde, „sollte ich nicht am Hungertuch nagen“.

tik

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