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Ademi: Wachablösung im Eintracht-Angriff?

Fußball-Bundesliga Ademi: Wachablösung im Eintracht-Angriff?

Nach seinem Tor beim 2:3 gegen Schalke lief Orhan Ademi gleich zur Eintracht-Bank, bedankte sich bei Torsten Lieberknecht für das Vertrauen. Der Trainer des Braunschweiger Fußball-Bundesligisten hält große Stücke auf den jungen Schweizer. Gibt‘s jetzt die Wachablösung im Angriff?

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Klatsch‘ ein: Orhan Ademi (r.) mit Eintracht-Coach Torsten Lieberknecht nach seinem 1:0 gegen Schalke.

Quelle: dpa

Zweimal in Folge stand Ademi in der Startelf. Beim 2:0 in Wolfsburg bereitete er ein Tor mit vor, gegen Schalke erzielte er das 1:0 selbst - und das in toller Manier. Nationalverteidiger Benedikt Höwedes sah ganz schön alt aus, als der 21-Jährige ihn mit einer Drehung stehen ließ und dann eiskalt aus halbrechter Position einschob. „Die Art und Weise, wie er das Tor erzielt hat, war richtig gut. Das wird ihm Aufwind geben“, sagte Lieberknecht.

Eintrachts Coach hatte bereits nach dem Spiel in Wolfsburg erklärt, dass Ademi „nun soweit ist“. Beim VfL hatte Domi Kumbela wegen einer Erkältung nicht von Beginn an gespielt, doch gegen Schalke war der eigentlich gesetzte Stürmer wieder fit. Und saß dennoch zunächst nur auf der Bank. Ademi scheint zurzeit die Nase vorn zu haben, nach seinem Tor erst recht.

Lieberknecht bescheinigt seinem Angreifer auch ein „wahnsinniges Potenzial“, sagt jedoch im gleichen Atemzug: „Er darf jetzt nicht anfangen zu denken, dass es gleich so weiter läuft. Er muss sich immer noch verbessern im Training.“ Vor allem in Sachen Effektivität hat Ademi noch Luft nach oben, in der vergangenen Saison hatte der Angreifer einige Hochkaräter liegengelassen.

Sollte der 21-Jährige weiter gesetzt sein und weiter Tore schießen, könnte er auch ein Thema für die schweizerische Nationalelf werden. Das Team von Trainer Ottmar Hitzfeld ist bereits für die WM 2014 in Brasilien qualifiziert…

nik

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