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Ademi: Er leidet, weil‘s jetzt gut läuft

Eintracht Braunschweig Ademi: Er leidet, weil‘s jetzt gut läuft

Zuletzt vier Pflichtspiel-Siege in Folge - „es gibt keinen Grund, viel zu wechseln“, erklärte Eintracht-Coach Torsten Lieberknecht unlängst. In den vergangenen drei Wochen hat sich beim Braunschweiger Fußball-Zweitligisten nach einigen Experimenten eine erste Elf gefunden. Doch es gibt nicht nur Gewinner...

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Zuletzt nur für die Reserve am Ball: Am Freitag spielte Orhan Ademi in der Regionalliga (l.), seinen letzten Startelf-Einsatz in der 2. Liga hatte er am siebten Spieltag beim 0:1 bei St. Pauli.

Quelle: imago

Zu Saisonbeginn hatte Lieberknecht sein Aufgebot öfters verändert, war auf der Suche nach der richtigen Mischung. Mittlerweile scheint er sie gefunden zu haben - zum Leidwesen derjenigen, die nicht dazugehören. So wie Orhan Ademi. Der junge Schweizer durfte gegen Darmstadt (2:0) und bei St. Pauli (0:1) von Beginn an ran. Doch diese Chancen konnte er nicht nutzen. Zuletzt gehörte der Stürmer dreimal in Folge nicht zum Kader der Eintracht.

Dass der 23-Jährige Potenzial hat, ist unbestritten. Seit seinem Wechsel im Sommer 2012 wird fast halbjährlich mit seinem Durchbruch gerechnet. Noch ist er allerdings ausgeblieben. Und ein deutliches Zeichen in Richtung Ademi gab‘s von der sportlichen Leitung am Freitag: Statt mit den Profis zum Geheimtest beim Bundesligisten Hamburger SV zu reisen (0:1), musste der Angreifer in der Regionalliga für Eintracht II im kleinen Derby gegen den VfL Wolfsburg II (1:1) ran. Immerhin: Er erzielte die Führung für die Braunschweiger, die danach jedoch ein Eigentor schlucken mussten (AZ/WAZ berichtete).

Ademi ist hinten dran - auch weil Havard Nielsen ganz vorn gesetzt ist. Beim 2:1 in Aue hatte der 21-Jährige angeschlagen aussetzen müssen, doch am Samstag beim FSV Frankfurt wird er wieder spielen. Gestern war der Norweger noch mit der Nationalmannschaft unterwegs, siegte in der EM-Qualifikation mit 1:0 in Aserbaidschan. Nielsen spielte von Beginn, wurde in der 72. Minute ausgewechselt.

tik

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