Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
2:1! Hedenstads Hammer beschert Eintracht den Sieg

2. Liga 2:1! Hedenstads Hammer beschert Eintracht den Sieg

Und dann packte Vegar Eggen Hedenstad mal den Hammer aus! Der Norweger schoss den Braunschweiger Fußball-Zweitligisten mit seinem ersten Eintracht-Tor zum 2:1-(1:1)-Sieg bei Erzgebirge Aue. Es war ein verdienter Erfolg - aber der entscheidende Treffer fiel auf kuriose Art und Weise.

Voriger Artikel
Lieberknecht: Darum fahre ich gern nach Aue
Nächster Artikel
Die Eintracht weckt gute Erinnerungen

Sieht komisch aus, soll aber ein Siegestanz sein: Torschütze Vegar Eggen Hedenstad (l.) mit Raffael Korte, der das 1:0 vorbereitet hatte.

Quelle: Eibner

Gleich mit der ersten Chance des Spiels gingen die Blau-Gelben erstmals in Führung. Nach einem Abschlag von Rafal Gikiewicz landete der Ball bei Raffael Korte, der schickte Seung-Woo Ryu auf die Reise, der Südkoreaner blieb cool - und vollstreckte platziert ins lange Eck. Bereits beim 2:1 im Spiel zuvor gegen Aalen hatte die Leverkusener Leihgabe die 1:0-Führung erzielt.

Danach machten es die Gäste geschickt, überließen Aue häufig den Ball - doch die Sachsen konnten damit wenig bis nichts anfangen, weil die Eintracht gut presste und im Spiel nach vorn gefährliche Nadelstiche setzte. So hätten Hendrick Zuck (nach Flanke von Korte ans Außennetz) und Hedenstad (aus spitzem Winkel vorbei) noch erhöhen können. Von Aue kam nach vorn gar nichts - bis kurz vor der Pause. Nach einem Freistoß zeigte Schiri Bastian Dankert auf den Punkt, Benjamin Kessel hatte Stipe Vucur an der Schulter berührt und der Verteidiger diese Einladung dankend angenommen. Arvydas Novikovas erzielte mit Aues einzigem Torschuss das 1:1.

Nach dem Wechsel das gleiche Bild: Die Hausherren schoben sich den Ball zu, die Eintracht stand gut. Dann der Auftritt von Hedenstad: Der Norweger, packte den Hammer aus, Keeper Martin Männel lenkte den Ball an den Innenpfosten, von dort bekam er ihn im Fallen an die Beine - und das Leder kullerte ins Tor. In der 83. Minute hatte Frank Löning dann die einzig gute Auer Gelegenheit aus dem Spiel - drüber. Und hätte die Eintracht ihre Konter besser genutzt, wäre der Sieg noch höher ausgefallen.

tik/op

Voriger Artikel
Nächster Artikel