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1:3! Eintracht in der Krise

Fußball - 2. Liga 1:3! Eintracht in der Krise

Am Samstag ist aus einer Mini-Krise eine echte Krise geworden - und die Sorgen rund um die Eintracht werden größer: Das 1:3 (0:2) bei RB Leipzig war die dritte Niederlage in Folge für den Braunschweiger Fußball-Zweitligisten. Und erneut waren es eigene Fehler, die die Blau-Gelben auf die Verliererstraße brachten.

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Doppel-Torschütze: Yussuf Poulsen (M.) war von der Eintracht (l. Norman Theuerkauf) nicht in den Griff zu bekommen, erzielte beim Leipziger 3:1-Sieg am Samstag zwei Treffer.

Quelle: Huebner

Beispiel Nummer 1: Damir Vrancic verlor am gegnerischen Strafraum den Ball, die Absicherung gegen die schnellen RB-Konter klappte überhaupt nicht, über Debütant Saulo Decarli landete der Ball unglücklich im Lauf von Yussuf Poulsen - das 1:0 für Leipzig in der 19. Minute. Zuvor hatten die Gastgeber bereits zwei dicke Chancen ausgelassen, für die Eintracht hatte Seung-Woo Ryu die beste. Aber der Südkoreaner schoss freistehend aus neun Metern drüber.

Beispiel Nummer 2: Keine 60 Sekunden nach dem 1:0 fiel das 2:0 für RB - weil Marcel Correia direkt nach dem Anstoß einen Fehlpass spielte, der Ball schnell in die Spitze auf Matthias Morys gespielt und dessen Flanke von Daniel Frahn über die Linie gedrückt wurde. Der Treffer hätte allerdings nicht zählen dürfen, Morys stand im Abseits. Immerhin: In der Folge kämpften sich die Blau-Gelben in die Partie, der früh für Ryu eingewechselte Orhan Ademi hatte noch eine gute Einschussmöglichkeit - doch drüber.

Auch die zweite Hälfte begann turbulent. Nach drei Minuten, einem Bilderbuch-Angriff über die linke Seite und einer Flanke von Ken Reichel schob Havard Nielsen zum 1:2 ein. Danach ging‘s hin und her, aber die Eintracht versuchte es zu oft mit der Brechstange anstatt mit spielerischen Mitteln. Chancen fehlten daher. Und als die Gäste gegen Ende der Partie immer offensiver wurden, um vielleicht doch noch das 2:2 zu schaffen, passierte es: Ballverlust Correia, schneller Pass in die Spitze, Poulsen war zur Stelle - und stürzte die Braunschweiger mit dem 3:1 endgültig in die Krise.

tik

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