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1:2! Eintracht verliert den Elfer-Wahnsinn in Nürnberg!

Eintracht Braunschweig 1:2! Eintracht verliert den Elfer-Wahnsinn in Nürnberg!

Verrückt! Dramatisch! Und am Ende ganz, ganz bitter für die Eintracht! Der Braunschweiger Fußball-Bundesligist hat am Samstag eine historische Partie beim 1. FC Nürnberg mit 1:2 (1:0) verloren. Es gab eine Rote Karte, drei Elfmeter, zwei Tore in 96 Sekunden – und am Ende Tränen bei den Blau-Gelben. Die wichtigsten Szenen einer denkwürdigen Partie:

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Bittere Pleite: Die Braunschweiger Eintracht (r. Mirko Boland) verlor mit 1:2 in Nürnberg.

Der Platzverweis

In der 32. Minute schickte Marc Pfitzner mit einem klasse Pass in die Tiefe Havard Nielsen auf die Reise. Der Norweger wäre durchgewesen, Per Nilsson brachte ihn zu Fall – und Schiri Daniel Siebert zückte zu Recht Rot. Doch schon zuvor war nur die Eintracht am Drücker gewesen, ließ Nürnberg dank des offensiven 4-3-3-Systems nicht zur Entfaltung kommen. Und vorn vergab Domi Kumbela gleich drei gute Möglichkeiten. Erst zwei Minuten nach dem Platzverweis machte es der Kongolese besser, köpfte nach einer Ecke von Norman Theuerkauf zum 1:0 ein.

Die Elfmeter

Nur sechs Minuten nach der Führung hätte Kumbela schon fast alles klar machen können. Schäfer kam im Strafraum zu spät gegen den Stürmer, der trat selbst zum Strafstoß an – und scheiterte kläglich am Club-Keeper. Doch die Gäste bekamen noch eine Chance vom Punkt: In der zweiten Hälfte (da führte Nürnberg bereits mit 2:1) hätte Ermin Bicakcic nach Foul an Nielsen für den Ausgleich sorgen können. Der Verteidiger zielte in die Mitte – wieder war Schäfer zur Stelle. Und es wurde noch verrückter: Auf der anderen Seite bekam Nürnberg nach Foul des schwachen Ken Reichel einen Strafstoß, Hiroshi Kiyotake trat an – und Marjan Petkovic lenkte den Ball an den Pfosten. Drei gehaltene Elfer in einem Spiel, das hatte es in der Bundesliga noch nie gegeben!

Schiedsrichter Daniel Siebert (r.) zeigt Nürnbergs Raphael Schäfer die Gelbe Karte.

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Die Gegentore

Zur Pause hielt die Eintracht eigentlich alle Trümpfe in der Hand: Mit 1:0 lag man in Führung, der Gegner war nur zu zehnt und in der ersten Hälfte überhaupt nicht im Spiel. Doch innerhalb von nur 96 (!) Sekunden gaben die Blau-Gelben alles aus der Hand. Nur zehn Sekunden nach Wiederanpfiff (der zweite neue Bundesliga-Rekord) traf Kiyotake mit einem Schuss aus 18 Metern zum 1:1, dann hatte der erst eingewechselte Tomas Pekhart viel zu viel Platz und ließ Petkovic keine Chance. Die Eintracht blieb zwar bis zum Ende bemüht, hatte auch drei gute Chancen – doch es reichte nicht.

tik

1. FC Nürnberg – Eintracht Braunschweig 2:1 (0:1)
Zuschauer: 36.700 – Schiedsrichter : Siebert (Berlin)
Tore : 0:1 (34.) Kumbela, 1:1 (46.) Kiyotake, 2:1 (47.) Pekhart
Nürnberg : Schäfer – Angha, Nilsson, Pinola, Plattenhardt – Frantz – Gebhart (34. Petrak), Feulner, Kiyotake (69. Pogatetz), Hlousek (46. Pekhart) – Drmic. - Gelb : Angha, Schäfer, Pinola, Plattenhardt; Rot: Nilsson.
Eintracht : Petkovic – Kessel, Bicakcic, Correia, Reichel – Pfitzner (78. Vrancic), Theuerkauf, Boland – Hochscheidt, Kumbela, Nielsen (78. Ademi). - Gelb : Reichel (4), Pfitzner (3).

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