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1:1! Eintracht-Kampf und Wolfsburger Frust

Bundesliga 1:1! Eintracht-Kampf und Wolfsburger Frust

Auf der einen Seite: ein Punkt, der die Eintracht-Hoffnung am Leben hält. Auf der anderen Seite: ein Punkt, der für VfL-Frust sorgt. 1:1 (0:1) endete am Samstag das Bundesliga-Derby zwischen Braunschweig und Wolfsburg. In einem insgesamt schwachen Fußballspiel trafen vor 23.150 Zuschauern Luiz Gustavo für den VfL und Karim Bellarabi für Eintracht.

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Ein Remis, das beiden nicht richtig hilft: Der VfL (l. Ricardo Rodriguez) und die Eintracht (Orhan Ademi) trennten sich im Derby 1:1.

Quelle: Photowerk (sp)

Nach nervösem Beginn bekam der VfL nach und nach mehr Spielkontrolle, ging nach einer Ecke verdient in Führung – und es schien, als würde sich die individuelle Qualität der Gäste durchsetzen. Das Spiel nach vorn aber blieb Stückwerk – weil der VfL oft viel zu langsam agierte. Eintracht verzichtete vorm Seitenwechsel fast völlig auf Offensive, spielte mit einem Dreier-Riegel vor der Abwehr, aus dem heraus immer wieder frühe Attacken auf den Wolfsburger Spielaufbau erfolgten.

Mit der Führung im Rücken hätten sich nach der Pause Lücken für den VfL auftun können – Pustekuchen! Schwere Abwehrpatzer schenkten der Eintracht schon kurz nach Wiederanpfiff den Ausgleich, und ab diesem Moment war‘s ein anderes Spiel. Wolfsburg wirkte hilflos, harmlos, spielerisch erbärmlich und kämpferisch unterlegen. Die Braunschweiger dagegen hatten jetzt den Derby-Fight, den sie wollten – mit der entsprechenden Unterstützung von den Rängen.

1 Bundesliga, Eintracht Braunschweig, VfL Wolfsburg, Boland, Medojevic, Photowerk (sp)

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Beim VfL aber klappte spielerisch nichts mehr. Kevin De Bruyne war anzumerken, dass er sich auf dem Flügel nicht wohlfühlt; Slobodan Medojevic war bei Ballbesitz ein Dauer-Risiko; Bas Dost nahm am Spiel nicht teil; die Einwechslungen kamen zu spät und verpufften ohne Wirkung. Je länger das Spiel dauerte, desto mehr galt wieder „Leidenschaft schlägt Langsamkeit“ (WAZ-Titel nach dem Hinspiel) – nur dass die Eintracht Richtung Strafraum auch schwach blieb.

Aus Wolfsburger Sicht blieb am Ende eine traurige Erkenntnis: Es war keine Revanche fürs Hinspiel – und das galt fürs Ergebnis und für die Leistung.

apa

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