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0:1! Eintracht nutzt Steilvorlage nicht

Fußball: Bundesliga 0:1! Eintracht nutzt Steilvorlage nicht

Das darf nicht wahr sein! Die Abstiegs-Konkurrenz lieferte der Braunschweiger Eintracht am vorletzten Spieltag der Fußball-Bundesliga eine Steilvorlage, sowohl Hamburg als auch Nürnberg verloren. Dumm nur, dass die Blau-Gelben das nicht nutzen konnten. Sie kassierten in der Nachspielzeit das 0:1 (0:0) gegen den FC Augsburg.

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Das darf doch nicht wahr sein: Der eingewechselte Salim Khelifi (r.) vergab die Riesenchance zur Braunschweiger Führung, kurz darauf schlug Augsburg zu.

Quelle: Photowerk (sp)

Bitterer geht’s kaum! In der 94. Minute erzielte Joker Raul Bobadilla mit einem Lupfer das Siegtor für die Gäste. So war‘s passiert: Der Aufsteiger spielte auf volles Risiko - und lief in einen Konter. Eintrachts Ken Reichel musste ins Laufduell mit André Hahn, der Augsburger stoppte 16 Meter vor dem Tor ab, Bobadilla übernahm den Ball und lupfte ihn über den weit vor dem Tor stehenden Keeper Daniel Davari ins Netz. Ein Stadion in Schockstarre.

Allerdings: Der Sieg für den FCA war nicht unverdient. Gegen nervös wirkende Braunschweiger waren die Gäste immer gefährlich, die wackelige Abwehr der Blau-Gelben ließ viele Chancen zu. Schon in der ersten Hälfte hatte Augsburg die besseren Möglichkeiten, Sascha Mölders scheiterte zweimal knapp, beim Schuss von Daniel Baier rettete Marcel Correia auf der Linie. Den Blau-Gelben fehlten im Angriff häufig ein paar Zentimeter, um richtig gefährlich zu werden.

Auch in der zweiten Hälfte hatte der FCA zunächst die klareren Gelegenheiten. Ein Freistoß von Alexander Esswein landete am Pfosten, ein Schuss von Dong-Won Ji strich am Kasten vorbei. Doch plötzlich hätte es 1:0 für die Eintracht stehen können - wenn nicht erst Mirko Boland und dann der eingewechselte Salim Khelifi bei seiner Pflichtspiel-Premiere am starken Marwin Hitz im Augsburger Tor gescheitert wären. Die Gastgeber wollten den Sieg, machten hinten auf - und Bobadilla bestrafte das eiskalt.

tik

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