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0:1! Bittere Heimpleite für die Eintracht

Eintracht Braunschweig 0:1! Bittere Heimpleite für die Eintracht

Der Jubel hielt sich in Grenzen. Es war eher Erleichterung bei den Spielern des SC Freiburg, die sich nach dem 1:0 bei Eintracht Braunschweig durch den Treffer von Gelson Fernandes (52.) breitmachte. "Das sind drei Punkte, mehr nicht", sagte Freiburgs Torwart Oliver Baumann. In der Tabelle der Fußball-Bundesliga liegt der Sportclub nun drei Punkte vor den Braunschweigern und punktgleich mit Eintracht Frankfurt auf dem Relegationsplatz.

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Auch der war nicht drin: Deniz Dogan (l.) und die Eintracht vergaben beim 0:1 gegen Freiburg zu viele Chancen.

"Das ist ein Scheiß-Ergebnis", sagte Braunschweigs Deniz Dogan in deutlicher Sprache nach der Niederlage vor 21 180 Zuschauern im Stadion an der Hamburger Straße. «Das schmeißt alles über den Haufen», kommentierte der Innenverteidiger das Ende des zarten Aufwärtstrends mit zwei Spielen ohne Niederlage. «Wir waren die Glücklicheren», fasste SC-Coach Christian Streich zusammen.

In der ersten Bundesligapartie der beiden Teams gegeneinander zeigten die Eintracht und der Sportclub selten Erstliganiveau. Die Begegnung war geprägt von vielen Fehlpässen und Stoppfehlern. Kämpferischer Einsatz und hohe Laufbereitschaft dominierten stattdessen die Partie der beiden Abstiegskandidaten.

Passend dazu musste Torsten Lieberknecht nach einem erneut emotionalen Auftritt auf die Tribüne. Der Braunschweiger Coach ärgerte sich derart nach dem 0:1, weil der Ball vorher im Aus gewesen sein soll, dass er zu laut protestierte und von Schiedsrichter Wolfang Stark aus dem Innenraum verwiesen wurde. "Das war das erste Mal, dass ich mich aufgeregt habe", kommentierte Lieberknecht die Szene. "Unser Trainer ist halt emotional", sagte Eintracht-Kapitän Dogan.

Die Braunschweiger hatten in der ersten Halbzeit so viel Ballbesitz wie in keinem anderen Spiel bisher. Gegen die defensiv und abwartend spielenden Freiburger fand sich die sonst genauso spielende Eintracht in einer neuen Situation wieder. Nach dem Tor von Fernandes änderte sich das. Die Braunschweiger wirkten zusehends verunsichert und wurden immer schwächer.

Die Gastgeber erarbeiteten sich nur anfangs einige ordentliche Chancen. "Das kann doch nicht sein, dass wir keinen reinmachen", klagte Dogan. Nach dem Wechsel besaß Freiburg die besseren Chancen, so dass Torwart Baumann meinte: "Wir hätten es mit dem zweiten Tor eher beenden können."

Die Abwehr des Aufsteigers hatte anfangs einen ruhigen Nachmittag. Die Gäste kamen lange Zeit fast überhaupt nicht in den Eintracht-Strafraum. Die besseren Chancen besaßen sie aber trotzdem. Der Kopfball von Nicolas Höfler (26.) landete in der ersten Halbzeit nur an der Latte, ehe Fernandes kurz nach dem Wechsel einen schönen Pass von Oliver Sorg eiskalt ins Tor schoss. Die Braunschweiger Abwehr hatte ihn dabei nicht belästigt.

dpa

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