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0:0 in Bremen: Eintracht holt einen Punkt, der Mut macht

Eintracht Braunschweig 0:0 in Bremen: Eintracht holt einen Punkt, der Mut macht

Schade, da war mehr drin! Zum Rückrunden-Start der Fußball-Bundesliga gab‘s gestern für die Braunschweiger Eintracht ein 0:0 bei Werder Bremen. Zwar können die Blau-Gelben mit einem Punkt auswärts gut leben – aber die Chancen für mehr waren da.

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Eine von drei guten Chancen des Neuzugangs: Doch Havard Nielsen (2. v. r.) scheiterte dieses Mal an Werder-Keeper Raphael Wolf, machte insgesamt aber ein gutes Spiel.

Quelle: Imago 15573153

Die Gäste traten wie erwartet im 4-1-4-1-System an, dafür gab es in der Besetzung eine Überraschung, denn Karim Bellarabi saß zunächst nur auf der Bank. Aber der Ball lief auch ohne ihn sehr ordentlich, der Aufsteiger hatte einen guten Spielaufbau – und Chancen. Allen voran der agile Neuzugang Havard Nielsen, der in der ersten Halbzeit gleich drei gute Gelegenheiten ausließ.

Eine Führung wäre möglich gewesen – ein Rückstand allerdings ebenso. Denn nicht immer war die Eintracht-Abwehr auf der Höhe. Nils Petersen vergab die beiden besten Werder-Chancen, scheiterte jeweils nur knapp aus kurzer Distanz. Zlatko Junuzovic, der im Hinspiel das 1:0-Siegtor für Bremen erzielt hatte, verzog zudem völlig frei aus 16 Metern.

Der Bremer Zlatko Junuzovic und der Braunschweiger Omar Elabdellaoui (l.) kämpfen um den Ball.

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Doch unterm Strich war die erste Hälfte aus Sicht der Braunschweiger völlig in Ordnung, sie präsentierten sich stabil, hatten sogar phasenweise deutlich mehr vom Spiel. Nach Wiederbeginn hätte sich der Aufsteiger jedoch beinahe um den Lohn der Mühen gebracht, hatte Glück. Erst traf Philipp Bargfrede den Pfosten, dann rettete Omar Elabdellaoui nach einem Kopfball von Santiago Garcia noch auf der Linie. Kurze Zeit später war der Ball drin – aber Referee Felix Brych entschied nach dem Pass auf Eljero Elia auf Abseits. Die TV-Bilder zeigten jedoch deutlich, dass das eine Fehlentscheidung war.

Danach verflachte die Partie etwas, die letzte halbwegs gute Chance hatte Marc Pfitzner, der aus 18 Metern knapp übers Tor schoss. Hätten die Blau-Gelben ihre Konter etwas besser ausgespielt, wäre es sicher noch einmal gefährlich geworden. Doch auch so war es ein Punkt, der Mut macht für die Rückrunde.

tik/ap

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Lobte die Entwicklung: Abwehrboss Deniz Dogan (l.) hätte jedoch lieber drei Punkte mit nach Hause genommen.

Ein Punkt auf fremden Platz - eigentlich ist das okay aus Sicht der Eintracht. Doch weil beim 0:0 gestern in Bremen sogar mehr möglich war, taten sich die Braunschweiger Bundesliga-Fußballer schwer mit der Bewertung des ersten Auftrittes in der Rückrunde.

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