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Gemeinsam helfen Wolfsburg-Kalender: Erlös geht an Villa Bunterkund
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16:27 08.06.2018

Inzwischen hat Heinrich exakt 22.992 Euro an die „Villa Bunterkund“ überwiesen.

Das Geld stammt aus Verkaufserlösen für den Kalender, der inzwischen Wolfsburger Benefizkalender heißt. 2013 begann Heinrich auf Wunsch von Bekannten hin, den Kalender zu verkaufen. Da er nichts daran verdienen wollte, entschloss er sich, den Gewinn zu spenden – an die Einrichtung für kranke Kinder im Klinikum Wolfsburg.

Die Villa Bunterkund ist eine Möglichkeit für kranke Kinder und Jugendliche, den Krankenhausstationen für eine gewisse Zeit zu entfliehen, ohne das Krankenhaus verlassen zu müssen. „Es ist nicht vermeidbar, dass die jungen Patienten schmerzhafte und angsteinflößende Behandlungen über sich ergehen lassen müssen.

Diese Erfahrungen führen zu einer extremen Anspannung und psychischer und körperlicher Belastung für die ganze Familie“, begründet Jens L. Heinrich seinen Entschluss, für die Villa Bunterkund zu spenden. In der Villa Bunterkund sollen sich die Kinder wohlfühlen und ihr Kranksein vergessen. Eltern bietet sie die Möglichkeit, zu entspannen und die Verantwortung für ihre Kinder wenigstens zeitweise in die Hand von Erzieherinnen zu legen. Die Einrichtung lebt allein von Spenden.

Von der Höhe des Erlöses für den ersten Kalender war Jens L. Heinrich sehr überrascht: 1.840 € kamen zusammen. „Für mich war in diesem Moment klar, dass aus der eigentlich einmaligen Aktion eine Dauereinrichtung wird. Deshalb habe ich seitdem jedes Jahr einen Benefizkalender herausgebracht und es geht weiter: ‚Wolfsburg 2019’ ist schon in Vorbereitung’“, verspricht der Hobbyfotograf mit mehr als 6.000 Wolfsburg-Fotos im Archiv.

Kinder und Jugendliche trauern anders als Erwachsene, wenn ein Familienangehöriger plötzlich oder nach einer Erkrankung stirbt. Erwachsene sind beim Thema Tod und Sterben häufig selbst betroffen und verunsichert, Kinder und Jugendliche werden im Schmerz manchmal übersehen.

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