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Gemeinsam helfen Telefonseelsorge sucht behindertengerechte Teeküche
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16:11 08.06.2018
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 Damit sich diese ehrenamtlichen Mitarbeiter während der Arbeit selbst mit warmen Getränken versorgen oder eine kleine Mahlzeit zubereiten können, möchte die Telefonseelsorge eine behindertengerechte Teeküche einbauen lassen.

„Unsere Recherchen haben gezeigt, dass wir eine solche Küche leider nicht ohne weiteres in einem herkömmlichen Kücheneinrichtungshaus kaufen können. Die Standardmaße passen nicht“, bedauert Petra Kretschmer, Leiterin der Telefonseelsorge Wolfsburg. Deshalb muss sie einen Tischler damit beauftragen, Standardelemente so anzupassen, dass sich Rollstuhlfahrer beispielsweise ein Essen aufwärmen oder die Spülmaschine bedienen können.

Dies ist besonders vor dem Hintergrund, dass die Telefonseelsorge an 365 Tagen rund um die Uhr besetzt ist, wichtig. In Wolfsburg gibt es neben dem Dienstzimmer, in dem einer von mehr als 60 ehrenamtlichen Mitarbeitern das Telefon betreut, auch eine Übernachtungsmöglichkeit. So müssen Mitarbeiter, deren Schicht zu nachtschlafender Zeit beendet ist, nicht den Heimweg durch die Nacht antreten.

Ursprünglich ist die Telefonseelsorge eingerichtet worden, um Menschen vom Suizid abzuhalten. Heute rufen mehr Menschen an, um Fragen nach dem Sinn des Lebens zu besprechen. Einsamkeit und Älterwerden sind heute wichtige Themen der Anrufer. „Zwei Prozent der Anrufer äußern direkt Suizidgedanken“, sagt Petra Kretschmer. Die Beratung ist immer anonym, sowohl der Mitarbeiter der Telefonseelsorge bleibt unbekannt als auch der Anrufer.

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter durchlaufen eine einjährige Ausbildung, bevor sie eingesetzt werden. Später nehmen sie an einer Supervisionsgruppe und an Weiterbildungen teil. Inzwischen gibt es neben dem Gesprächsangebot am Telefon auch eine Online-Beratung via Email oder Chatt.

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