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Gemeinsam helfen DRK Sülfeld: Frauen nähen und stricken für frierende Patienten
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15:48 08.06.2018
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„Wir nähen Patchwork-Decken, Herzkissen und Nackenrollen, manchmal stricken wir auch Socken. In meiner Familie habe ich die Erfahrung machen müssen, dass die Patienten oft frieren“, sagt Nadja Volk vom Handarbeitskreis des DRK Sülfeld.

Die Frauen verarbeiten Stoff-, Woll- und Kleiderspenden zu hübschen, wärmenden Decken und Kleidungsstücken. Die Idee kam von Nadja Volk, denn sie wusste, dass im Krankenhaus weder warme Socken noch Kuscheldecken vorhanden sind. Nach einem Gespräch mit Stationsleiterin Comasia Raguso starteten die Frauen im Herbst 2016 durch. Bis zur Eröffnung der Palliativstation hatten sie schon einen kleinen Vorrat geschaffen.

Hin und wieder statten die Sülfelderinnen der Station einen Besuch ab, um neue Decken, Kissen und sonstiges zu bringen. Die Stationsleiterin wählt die Decken schließlich individuell für die Patienten aus und kann so etwas Sonne ins Krankenzimmer bringen.

„Wir haben schon viel Feedback bekommen“, freut sich Nadja Volk. „Eine Dame hat uns hier beim Handarbeitskreis besucht und sich bedankt. Sie nutzt das Herzkissen noch heute.“ Die Patienten oder die Angehörigen dürfen die wärmenden Werke der Sülfelderinnen mit nach Hause nehmen. „Unsere Decken sind nicht nur zum Warmhalten, darin steckt ganz viel Liebe und Zuneigung. Die Frauen arbeiten mit Herzblut daran“, sagt Nadja Volk und kann von einigen rührenden Begebenheiten rund um die Handarbeiten berichten.

Seit dem Bestehen der Palliativstation haben die Frauen rund 100 Patchwork-Decken, etwa 50 Herzkissen, andere Kissen und Nackenrollen sowie etwa 40 Paar Socken gefertigt und übergeben. Nun sind sie auf Geld- oder Sachspenden angewiesen, um ihr liebevolles Werk fortführen zu können.

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